Berufsunfähigkeit Werkfeuerwehrmann

Gravierendes BU-Risiko für Werkfeuerwehrleute

Werkfeuerwehrleute sind im Gegensatz zu Feuerwehrbeamten bei einer Berufsunfähigkeit sehr schlecht abgesichert. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb ein Muss. Die Versicherer stufen den Job von Werkfeuerwehrleuten allerdings als Hochrisikoberuf und damit in Risikogruppe 5 oder 6 ein.


Hohes Risiko für Werkfeuerwehrleute: BU Gruppe 5

Der Beruf eines Werkfeuerwehrmanns bringt natürlich viele Gefahren mit sich. Umso wichtiger ist es, dass man für den Fall, dass man nicht mehr als Werkfeuerwehrmann arbeiten kann, abgesichert ist. Nicht viele Menschen können bis zum Erreichen des Rentenalters in diesem Beruf tätig bleiben. Leider sind diese Fakten auch den BU-Versicherern bekannt, weshalb sie bei der Versicherung von Werkfeuerwehrleuten oftmals hohe Beitragszuschläge verlangen und Leistungen ausschließen.

Außerdem wird die Berufsunfähigkeitsversicherung für Werkfeuerwehrleute oftmals nur bis zum 55. Lebensjahr angeboten. Sie sollten deshalb aber nicht den Kopf in den Sand stecken! Jeder Versicherer nimmt die Einstufung in eine Risikogruppe eigenständig vor, d.h. es kann auch Versicherer geben, die aufgrund eigener statistischer Werte das Risiko der Berufsunfähigkeit geringer einstufen als andere, deshalb eine niedrigere Risikogruppe annehmen und damit einen günstigeren Tarif anbieten.

In jedem Fall sollten Sie einen Vergleich der Tarife durchführen, um einen guten Überblick über die Leistungen und Preise der Berufsunfähigkeitsversicherungen für Werkfeuerwehrleute zu bekommen und dann den besten Anbieter wählen zu können. Sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie nicht erschwinglich sein, können Sie alternativ über eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung nachdenken.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Werkfeuerwehrleute

Um Ihnen die Suche nach einer guten und angesichts der hohen Risikogruppe „günstigen“ Berufsunfähigkeitsversicherung für Werkfeuerwehrleute zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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BU-relevantes Arbeitsumfeld von Werkfeuerwehrleuten

BU-Risiko-Gruppe Werkfeuerwehrmann

Grafik: BU Risikogruppe 5
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Werkfeuerwehrleute sind in großen Betrieben für den Brand- und Gefahrenschutz verantwortlich. Das bedeutet, dass sie nicht nur dann anrücken, wenn es bereits einen Brand gibt, sondern auch vorsorgliche Maßnahmen treffen, um Brände und Gefahren zu vermeiden. Hierzu informieren sie Angestellte des Betriebs über Maßnahmen zum Brandschutz, überprüfen und installieren Brandmeldeanlagen, checken die Leitungen der Hausinstallation und halten für den Ernstfall Löschmittel, Fahrzeuge, Schutzkleidung und Werkzeuge bereit. Kommt es zu einem Brand, müssen sie innerhalb kürzester Zeit am Einsatzort sein und dort Mittel ergreifen, um ein Ausbreiten des Brandes zu vermeiden.

Sie müssen einschätzen, welches Gefahrenpotential der Brand birgt und gezielt Löschmittel einsetzen, um das Feuer zu löschen. Sie müssen sich um Verletzte und eingeschlossene Menschen kümmern und übernehmen oftmals die medizinische Erstversorgung. Die Werkfeuerwehr muss feststellen, ob Chemikalien ausgetreten sind und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen, um dadurch entstehende weitere Risiken durch radioaktive, chemische oder biologische Gefahrstoffe oder zu verhindern. Dabei beachten sie Besonderheiten des Betriebs und versuchen werterhaltend zu arbeiten und den normalen Betriebsablauf so weit wie möglich aufrecht zu erhalten. Werkfeuerwehrleute achten auch darauf, dass im Rahmen des Betriebs keine starken Umweltbelastungen auftreten.

Arbeitsplatz und Beschäftigungsverhältnis: Der Werkfeuerwehrmann arbeitet meist in größeren Chemiebetrieben, in Kraftwerken oder auf Flughäfen. Dort ist er auf dem ganzen Gelände, drinnen und draußen, in Werkhallen und im Werkfeuerwehrhaus unterwegs. Werkfeuerwehrleute sind Angestellte der Unternehmen. 

BU-Risiko Werkfeuerwehrmann: Die Berufsunfähigkeitsrisiken eines Werkfeuerwehrmanns sind zahlreich. Bei Löscharbeiten ist er Rauch, Staub, Gasen und schädigenden Dämpfen ausgesetzt. Die Entwicklung von Atemwegserkrankungen und schwerwiegenden Lungenleiden bis hin zu Krebs sind keine Seltenheit. Zudem arbeiten Werkfeuerwehrleute oft in großer Höhe und es besteht Absturzgefahr. Gerade dort, wo Chemikalien austreten, können zudem Explosionen nicht ausgeschlossen werden.

Werkfeuerwehrleute müssen mit technischem Gerät umgehen können und in der Lage sein Feuerwehrfahrzeuge zu lenken. Motorische Einschränkungen können dazu führen, dass der Beruf nicht weiter ausgeübt werden kann. Zudem ist der Beruf des Werkfeuerwehrmanns auch psychisch sehr belastend. Ein Werkfeuerwehrmann übernimmt große Verantwortung für Personen und Sachwerte, ist mit verletzten Personen konfrontiert und muss oft in Sekundenbruchteilen schwerwiegende Entscheidungen treffen.

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