Berufsunfähigkeit Orthopädieschuhmacher

Sehr hohes BU-Risiko für Orthopädieschuhmacher

Orthopädieschuhmacher üben in Bezug auf eine mögliche Berufsunfähigkeit einen Hochrisikoberuf aus. Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung ist für die deshalb besonders wichtig. Die Versicherer stufen sie allerdings sehr häufig in die höchste Risikogruppe 6 ein.

Diese Einschätzung der Versicherer bedeutet bedauerlicherweise für Orthopädieschuhmacher, dass sie es schwer haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bezahlbaren Preisen und mit guten Leistungen zu finden. Je wahrscheinlicher eine Berufsunfähigkeit ist, umso höher ist natürlich auch das Risiko für die Versicherer.

Dieser Tatsache begegnen diese häufig mit Leistungsausschlüssen, hohen Beitragszuschlägen oder sogar mit einer Ablehnung der Versicherung von Orthopädieschuhmachern.

Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht: Jeder Versicherer nimmt seine eigene Risikoeinschätzung vor, weshalb sich durch einen Vergleich der Anbieter eventuell doch noch die eine oder andere Berufsunfähigkeitsversicherung mit gutem Preis-Leistungsverhältnis für Orthopädieschuhmacher findet.

Zudem besteht die Möglichkeit sich alternativ für eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu entscheiden. Hier sind die Zugangsvoraussetzungen nicht ganz so streng. Dies sollte allerdings nicht die bevorzugte Absicherung, sondern das letzte Mittel sein.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Orthopädieschuhmacher

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Orthopädieschuhmacher  zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

BU-Vergleich für Orthopädieschuhmacher [kostenfrei]

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Orthopädieschuhmachern

Berufsgruppe Orthopädieschuhmacher

Grafik: BU Risikogruppe 6
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Orthopädieschuhmacher stellen aufgrund ärztlicher Verordnungen orthopädische Maßschuhe, Einlagen, Fußprothesen und andere orthopädieschuhtechnischen Hilfsmittel her. Gründe für die Notwendigkeit solcher Maßanfertigungen können Fußfehlstellungen, Gehbehinderungen oder Erkrankungen, wie beispielsweise Diabetes, sein.

Zunächst müssen Orthopädieschuhmacher Beine und Füße der Kunden untersuchen, Trittspuren abnehmen und Profilzeichnungen anfertigen. Danach müssen die richtigen Leisten unter Beachtung der Lotstellung gewählt werden. Im Anschluss daran werden Modelle angefertigt und gegebenenfalls teilkonfektionierte Schuhe (z.B. Diabetiker- oder Entlastungsschuhe) umgearbeitet und angepasst.

Ist dies nicht möglich, wird ein Schuh passgenau für den Kunden hergestellt. Hierbei kommt oftmals auch neueste Technik zum Einsatz: Computerbasierte Haltungsanalysen und CAD-Programme sind mittlerweile elementarer Teil des Berufs. Allerdings gilt das ebenso für die klassische und traditionelle Handwerksarbeit des Schuhmachers. Neben der Fertigung und Instandsetzung von orthopädischen Schuhen und Hilfsmitteln, gehören auch Maßnahmen der medizinischen Fußpflege zu den Aufgaben eines Orthopädieschuhmachers. Zudem berät er Kunden, erklärt ihnen den sachgerechten Umgang mit den Hilfsmitteln und schlägt gesundheitsfördernde Maßnahmen vor. Außerdem ist er für die Präsentation und den Verkauf seiner Produkte und Dienstleistungen selbst verantwortlich.

Arbeitsplatz: Die Arbeit von Orthopädieschuhmachern findet überwiegend in Verkaufsräumen und Werkstätten statt. Manchmal werden sie auch in Praxisräumen tätig. Sie arbeiten in Fachbetrieben des Orthopädieschuhmacher-Handwerks, in Kliniken oder Sanitätshäusern. Auch die industriellen Fertigung von orthopädischen Schuhen ist eine typische Branche, in der Orthopädieschuhmacher arbeiten können.

Beschäftigungsverhältnis: Das hohe BU-Risiko rührt daher, dass Orthopädieschuhmacher vieles in Handarbeit erledigen müssen und dabei oft Feinmotorik gefragt ist. Einschränkungen in der Beweglichkeit der Arme, Hände oder Finger führen zum beruflichen Aus. Ebenso dürfen Orthopädieschuhmacher keine Allergien gegen Klebstoffe und Lösungsmittel vorweisen, diese können sich jedoch bei der jahrelangen Arbeit mit diesen Stoffen ausbilden und eine weitere Berufsausübung unmöglich machen. Außerdem können sich chronische Atemwegserkrankungen entwickeln und zu einer Berufsunfähigkeit führen.