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Wer braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Jeder, der von seinem Einkommen abhängig ist, sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben. Neben der privaten Haftpflichtversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung die wichtigste „freiwillige Versicherung“. Je früher Sie eine Versicherung abschließen, desto besser, denn in jungen Jahren ist der Gesundheitszustand in der Regel noch sehr gut und die Beiträge entsprechend niedrig.

Die Zahlen sprechen für sich: In risikoreichen und körperlich anstrengenden Berufen wird fast jeder Zweite berufsunfähig. Umgekehrt gibt es auch Berufe, in denen nur jeder Zehnte betroffen ist. Im berufsübergreifenden Durchschnitt wird jeder Fünfte vor dem Erreichen des Rentenalters berufsunfähig.

Welche Hilfe ist vom Staat zu erwarten? Die staatliche Erwerbsminderungsrente reicht für den Lebensunterhalt nur selten aus. Die Deutsche Rentenversicherung hat für das Jahr 2017 errechnet, dass die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente 716 Euro im Monat betrug. Das ist wenig und unterscheidet sich kaum von Hartz IV.

Am wichtigsten ist die Berufsunfähigkeitsversicherung für Freiberufler, Selbstständige und Berufseinsteiger. Freiberufler und Selbständige haben keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente – Berufseinsteiger erst nach sie 36 Monate in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.

Fragen und Antworten zur Berufsunfähigkeit

Hier finden Sie in aller Kürze die wichtigsten Informationen zur BU.

Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Kann der zuletzt ausgeübte Beruf aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit dauerhaft (siehe § 172 Abs. 2 VVG) nicht mehr ausgeübt werden, dann leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche BU-Rente. Die Höhe der BU-Rente wird zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses festgelegt und wird, falls zuvor keine Besserung des Gesundheitszustandes eintritt, bis zum festgelegten Vertragsende geleistet.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung greift meist ab einer 50-prozentigen Berufsunfähigkeit. Dabei ist es unerheblich, ob die Berufsunfähigkeit tatsächlich durch den Beruf oder etwa durch einen Freizeitunfall ausgelöst wird.

Die Versicherungsbedingungen einiger Versicherer sehen vor, dass die Berufsunfähigkeitsrente gezahlt wird, sobald der Beruf für mindestens sechs Monate nicht mehr ausgeübt werden kann; in manchen Vertragswerken ist jedoch noch ein Zeitraum von drei Jahren festgelegt. Verträge mit kürzerem Prognosezeitraum wirken sich zugunsten der Kunden aus.

Was sind die Ursachen für Berufsunfähigkeit?

Die wenigsten Berufsunfähigkeitsfälle werden durch einen Unfall verursacht. Die Deutsche Rentenversicherung beziffert die Quote der unfallbedingten Erwerbdminderungsrenten mit knapp zehn Prozent. Trend: In den letzten Jahren haben die Berufsunfähigkeitsfälle, die aus einer pyschischen Erkrankung heraus resultieren, enorm zugenommen und sind bei Frauen mit Abstand die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit.

Die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit sind:

  • Psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen
  • Erkrankungen von Skelett, Muskeln und Bindegewebe
  • Krebs
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Unfälle
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen.
Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Der Beruf bzw. das berufsspezifische Berufsunfähigkeitsrisiko beeinflußt maßgeblich die Kosten einer Berufsnfähigkeitsversicherung. Generell gilt: Je psychisch und körperlich anstrengender ein Beruf ist, desto teurer wird die Versicherung.

In den anstrengendsten Berufen (Maurer, Dachdecker etc.) wird fast jeder Zweite berufsunfähig. Umgekehrt gibt es auch „risikoarme“ Berufe (Volkswirt, Mathematiker etc.), in denen nur jeder Zehnte betroffen ist.

Um Ihnen ein Gefühl für die Kosten zu geben, haben wir für Sie die Durchschnittsbeiträge* (Stand 01/2020) für drei ausgewählte Berufe ermittelt. Wenn Sie es genau wissen wollen, dann kommen an einer verbindlichen Risikoprüfung und Angeotserstellung seitens der Versicherung nicht vorbei. Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeit einer anonymen Risikoprüfung.

Dachdecker: 331 EUR Monatsbeitrag
Übersetzer: 154 EUR Monatsbeitrag
Volkswirt: 74 EUR Monatsbeitrag
*Annahme: Eintrittsalter 30 Jahre, Endalter 65 Jahre, Nichtraucher, Beitragsverrechnung, 1.500 EUR monatliche BU-Rente, Beiträge gerundet
*Achtung: Es handelt sich hier um eine Durchschnittsberechnung. Teure Anbieter liegen weit über dem Durchschnittspreis und günstige entsprechend darunter.

Nachfolgend finden Sie die entscheidenden Kostenfaktoren der Berufsunfähigkeitsversicherung kennen.

  • Ausgeübter Beruf: Berufe, die nach der Statistik der Versicherer risikoarm sind, wirken sich beitragssenkend aus und risikoreiche Berufe (zum Beispiel Dachdecker) im Umkehrschluss entsprechend beitragserhöhend.
  • Gesundheitszustand: Je gesünder Sie sind, desto günstiger sind die Beiträge. Die Versicherer gehen bei der Angabe der Beiträge immer davon aus, dass Sie gesund sind. Ist dies nicht der Fall, so haben Sie in der Regel einen individuellen Risikozuschlag zu akzeptieren. Nichtraucher sind ebenso im Vorteil, denn Raucher müssen ihr erhöhtes Risiko mit höheren Beiträgen bezahlen.
  • Eintrittsalter: Das Alter zum Zeitpunkt des Abschlusses der Berufsunfähigkeitsversicherung spielt eine wichtige Rolle, denn je jünger der Versicherte ist, desto niedriger wird das Risiko einer Berufsunfähigkeit eingeschätzt.
  • Höhe der Berufsunfähigkeitsrente: Warum die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente die Beitragshöhe beeinflusst liegt auf der Hand. Wer später eine hohe BU-Rente haben möchte, muss die Rentenhöhe mit höheren Beiträgen erkaufen. Wer mehr will, zahlt mehr.
  • Laufzeit: Je länger die Laufzeit gewählt wird, desto höher ist auch das Risiko der Berufsunfähigkeit. Das wissen die Versicherer natürlich und berechnen die Beiträge so, dass dieses Risiko auch getragen werden kann. Viele risikoreiche Berufe lassen sich nur bis zu einem Höchstalter von 55 Jahren versichern.
  • Anbieter: Die Versicherungsgesellschaften kalkulieren die Risiken ganz unterschiedlich. Ganz günstige Versicherungen prüfen zum Beispiel vor dem Abschluss das Risiko sehr präzise und nehmen nur gesunde Personen auf. So können sie günstige BU-Tarife anbieten, haben jedoch eine sehr hohe Zahl an Ablehnungen. Hier gilt: Vergleich macht reich, denn zwischen günstigen und teuren Anbietern gibt es selbst bei identischen Leistungen erhebliche Beitragsunterschiede.
Wie wird die Berufsunfähigkeit festgestellt?
Wenn durch eine Krankheit bzw. einen Unfall der dauerhafte Verlust der Arbeitskraft die Folge ist, so muss der Versicherte dies seiner Versicherung melden und einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsleistungen stellen.

Parallel zur Antragsstellung hat der Versicherte seinen Arzt von der ärztlichen Schweigepflicht zu entbinden und so der Versicherung zu ermöglichen, die notwendigen Informationen einzuholen. Der Versicherte und der Arzt bekommen dann zur Dokumentation des Krankheitsbildes von der Versicherung ein Formular geschickt.

Das Formular an den Versicherten: Der Versicherte muss in dem Formular zur „Anmeldung von Ansprüchen aus der Berufsunfähigkeit“ die Beschwerden beschreiben, die ihn bei der Ausübung seines Berufes beeinträchtigen. Die alleinige Aufzählung von Diagnosen ist in keinem Falle ausreichend. Die Versicherung muss ein möglichst vollständiges Bild bezüglich des Gesundheitszustandes, der beruflichen Tätigkeit und des beruflichen Bildungsniveaus des Versicherten erhalten.

Hierzu gehört:

  • das Benennen von besuchten Ärzten, Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen
  • die Beschreibung der zuletzt ausgeübten Tätigkeit (Inhalt und zeitlicher Aufwand)
  • das Benennen, welche Tätigkeiten noch ausgeübt werden können
  • das Beschreiben des beruflichen Werdegangs und abgeschlossener Berufsausbildungen

Das Formular an den Arzt: Die Versicherung schickt dem behandelnden Arzt bzw. dem Hausarzt den „Ärztlichen Bericht zur Berufsunfähigkeit“. In diesem Formular beschreibt der Arzt seine Diagnose, das Krankheitsbild bzw. die Verletzungen. Er ist dazu aufgerufen alle Informationen, die zur Beurteilung des Zustandes des Versicherten nützlich sind, zusammen zu tragen.

Gibt es Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung?

Für viele Personen ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung gar nicht oder nur zu sündhaft teuren Konditionen möglich. Vor allem Berufe mit einem hohen Risikofaktor, wie zum Beispiel Dachdecker, Musiker oder Gebäudereiniger sind bei vielen Versicherungen nicht versicherbar oder in der teuersten Berufsgruppe angesiedelt.

Die alternativen Versicherungen bieten zwar nicht den Schutz einer selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherung, werden aber auch bei Vorerkrankungen oder anderen Risiken gewährt. Obendrein sind sie oft günstiger.
Wir haben die Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie im Überblick:

  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EUV): Die EUV ist der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung am ähnlichsten; der Schutz ist allerdings deutlich eingeschränkt. Die EUV gewährt hier ebenfalls eine monatliche Rente, deren Höhe vertraglich vereinbart wird. Während die BU jedoch bereits zahlt, sobald die Arbeitsfähigkeit nur noch 50% beträgt, wird die Rente der Erwerbsunfähigkeitsversicherung meist erst dann ausgeschüttet, wenn kaum noch Erwerbsfähigkeit vorhanden ist. Dafür ist diese Versicherung jedoch auch bis zu 40% preiswerter.
  • Private Unfallversicherung: Eine private Unfallversicherung zahlt, wenn der Versicherte nach einem Unfall dauerhaft (mindestens drei Jahre) körperlich beeinträchtigt ist. Die ausgeschüttete Summe stellt eine Einmalzahlung dar und richtet sich nach dem Grad der Beeinträchtigung, den die Versicherer teils unterschiedlich kalkulieren. Die Policen sind meist relativ günstig, da sie sich lediglich auf Unfälle beziehen. Wer einem gefährlichen Hobby wie z.B. Bogenschießen nachgeht, zahlt unter Umständen mehr. Vorteil: Auch Menschen mit Vorerkrankungen können eine Unfallversicherung abschließen.
  • Grundfähigkeitsversicherung: Die Grundfähigkeitsversicherung leistet eine monatliche Rente, wenn Sie eine wesentliche Fähigkeit wie z.B. das Gehen, Hören oder Autofahren verlieren. Ob der Verlust der Fähigkeit infolge eines Unfalles oder einer Krankheit eintritt und ob weiterhin Arbeitsfähigkeit besteht oder nicht, ist dabei irrelevant. Auch diese Versicherung ist günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
  • Dread Disease Versicherung: Die Dread Disease Versicherung garantiert eine Einmalzahlung im Falle des Auftretens vertraglich festgeschriebener Krankheiten wie z.B Krebs. Der Grad der Arbeitsfähigkeit ist dafür unerheblich. Psychische Krankheiten oder Erkrankungen des Rückens sind meist nicht mit abgedeckt. Die Dread Disease Versicherung wird zwar wie die Berufsunfähigkeitsversicherung von Gesundheitsfragen abhängig gemacht, steht aber meist auch Menschen mit körperlichen oder psychischen Vorerkrankungen offen; dafür werden unter Umständen allerdings Zuschläge verlangt oder Ausschlüsse vorgeschrieben.
Was zeichnet eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung aus?

Die Bedingungen von Berufsunfähigkeitsversicherungen variieren von Versicherer zu Versicherer. Dies erklärt auch die Unterschiede hinsichtlich der Beiträge, wobei teuer nicht zwingend mit einem, im Sinne des Versicherten guten Bedingungswerks, einhergeht.
Nachfolgend haben wir Ihnen zwölf Merkmale aufgelistet, die eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung auszeichnen.

(1) Verzicht auf die „abstrakte Verweisung“
Der Verzicht des Versicherers auf die Möglichkeit einer „abstrakten Verweisung“ ist das wichtigste Versicherungsmerkmal, dem höchste Priorität eingeräumt werden sollte. Abstrakte Verweisung bedeutet, dass eine berufsunfähige Person auf einen anderen, als den bei Eintritt der Berufsunfähigkeit ausgeübten Beruf verwiesen werden kann.

(2) Befristete Anerkennung und Verzicht auf Nachprüfung
Man spricht von einer „befristeten Anerkennung“ wenn der Versicherer dem Rentenanspruch des Versicherten nicht grundsätzlich zustimmt, sondern nur befristet für eine bestimmte Zeit die Rente bezahlt.
Manche Versicherungsgesellschaften sprechen lieber mehrere befristete Anerkennungen, als eine finale Anerkennung aus. Gute Versicherungen verzichten auf diese Praxis und vor allem auf eine Nachprüfung des Gesundheitszustandes während des Zeitraums der befristeten Anerkennung.

Achtung: Eine „konkrete Verweisung“ ist immer dann möglich, wenn konkret eine andere Berufstätigkeit ausgeübt werden kann, die mit der bisherigen vergleichbar und damit zumutbar ist. Mit der „konkreten Verweisung wird“ vor allem der Missbrauch von unzulässigem Rentenbezug vermieden. Je klarer die „abstrakte Verweisung“ von der Versicherungsgesellschaft ausgeschlossen wird, desto wertvoller und berechenbarer ist der Berufsunfähigkeitsschutz für Sie.

(3) Rückwirkende Leistung
Was Sie zuerst für eine vorübergehende Krankheit gehalten haben, entpuppt sich nach und nach als schwerwiegende Krankheit, die eine unmittelbare Berufsunfähigkeit zur Folge hat. Sie waren sich erst nach einigen Monaten bezüglich der Tragweite bewusst und melden demzufolge den Versicherungsfall auch verspätet der Versicherung. Die Versicherung sollte in diesem Fall auch rückwirkend die Leistungen erbringen.

(4) Verzicht auf die Verpflichtung zur Umschulung
Verpflichtet Sie der Versicherungsvertrag im Falle einer Berufsunfähigkeit zu einer Umschulung in einen anderen Beruf, so erlischt nach dem Abschluss der Umschulungsmaßnahme die Zahlungspflicht der Versicherung. Dabei ist es unerheblich, ob der Versicherte nach der Umschulung auch einen Arbeitsplatz findet oder nicht.

(5) Verzicht auf die Arztanordnungsklausel
Mit einer Arztanordnungsklausel kann die Versicherung den Versicherten, der eine Berufsunfähigkeit meldet, zu einer bestimmten Therapie oder zum Besuch eines bestimmten Arztes verpflichten. Gute Versicherungen verzichten auf die Arztanordnungsklausel.

(6) Nachversicherungsgarantie
Die Nachversicherungsgarantie gibt dem Versicherten die Möglichkeit die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente ohne erneute Gesundheitsprüfungen anzuheben. Mit der Nachversicherung hat der Versicherte die Option der Inflation entgegen zu wirken oder veränderten Familienverhältnissen (Heirat, Kinder) Rechnung zu tragen. Besonders gute Versicherungen bieten eine ereignisunabhängige Nachversicherungsgarantie an.

(7) Stundung der Beiträge bis zur Leistungsentscheidung
Bis eine Berufsunfähigkeit und somit der Rentenanspruch anerkannt wird, können schnell etliche Monate, in kniffligen Fällen auch Jahre vergehen. Gute Versicherungen sind für diese Zeit dazu bereit, dem Versicherten die Beiträge zinslos zu stunden.

(8) Internationaler Versicherungsschutz
Viele Versicherungsgesellschaften verbinden den Versicherungsschutz mit dem Wohnsitz. Gute Versicherungsgesellschaften bieten einen weltweiten, über einen Urlaubsaufenthalt hinausgehenden, Versicherungsschutz an.

(9) Begrenzung des Rücktrittsrechts
Hier gibt es die häufigsten Auseinandersetzungen zwischen den Versicherungsgesellschaften und den Versicherten. Denn die Versicherungen prüfen im Falle einer Berufsunfähigkeit gerne, ob der Versicherte zum Zeitpunkt des Abschlusses der Versicherung eine Krankheit verschwiegen hat. In diesem Fall haben die Versicherungen nämlich ein zehnjähriges Vertragsrücktrittsrecht. Viele Versicherer sind dazu übergegangen, dieses Rücktrittsrecht freiwillig auf fünf Jahre zu beschränken. Besonders gute Versicherungen haben ein dreijähriges Rücktrittsrecht. Das verkürzte Rücktrittsrecht gilt allerdings nicht für eine bewusste Täuschung des Versicherten.

(10) Verzicht auf das Kündigungsrecht nach § 41 Versicherungsvertragsgesetz
Der § 41 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) erlaubt der Versicherungsgesellschaft die nachträgliche Beitragserhöhung oder sogar den Rücktritt vom Vertrag. Eine gute Versicherung verzichtet auf dieses Kündigungsrecht.

(11) Länge des Prognosezeitraums
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist besonders kundenfreundlich, wenn der Prognosezeitraum einer Berufsunfähigkeit sechs Monate beträgt.

(12) Versicherungs- und Leistungsdauer
Die Leistungsdauer der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte bis zum Beginn der Altersrente reichen. Manche Versicherungen gelten jedoch nur bis zum 55. Lebensjahr. Doch gerade ab diesem Alter ist das Risiko der Berufsunfähigkeit besonders hoch.

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