Berufsunfähigkeit Werkzeugmacher

Hohes Berufsunfähigkeitsrisiko für Werkzeugmacher

Das Berufsunfähigkeitsrisiko für Werkzeugmacher und Werkzeugschlosser ist relativ hoch. Aufgrund der Arbeitsbelastung und der erhöhten Verletzungsgefahr werden sie von den Versicherern im Schnitt in die BU Gruppe 4 eingeteilt.

Werkzeugmacher bei der Arbeit
Hohes BU Risiko für Werkzeugmacher:
BU Gruppe 4

Schon aufgrund ihres nicht ungefährlichen Berufes tragen Werkzeugmacher und Werkzeugschlosser ein gewisses Risiko, berufsunfähig zu werden.

Ist eine anerkannte Berufskrankheit oder ein Arbeitunfall Auslöser der Berufsunfähigkeit, springt allerdings die Berufsgenossenschaft ein und hilft dem Geschädigten auch finanziell, sofern er seine Beiträge gezahlt hat.

Dennoch ist es sinnvoll, sich um eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zu kümmern, denn nicht immer werden Krankheiten als Berufskrankheiten anerkannt, obwohl sie durch den Beruf verursacht sein mögen.

Achtung Sparpotenzial: Jede Versicherung teilt die Berufe anhand eigener Statistiken selbst in Risikogruppen ein. Je höher die Risikogruppe, desto höher ist der monatliche Beitrag. Es lohnt sich daher die Versicherungen untereinander zu vergleichen. Das Sparpotenzial beträgt bis zu 40 Prozent.

Leider bieten viele Versicherer aufgrund des hohen BU-Risikos nur teure oder unzureichende Berufsunfähigkeitsversicherungen für Werkzeugmacher und Werkzeugschlosser an. Mit dem kostenfreien und unverbindlichen Versicherungsvergleich können Sie eine passende BU für Werkzeugmacher finden.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Werkzeugmacher

Um Ihnen die Suche nach einer guten und trotzdem noch günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Werkzeugmacher zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen Versicherungsvergleich an. Der BU-Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Wekzeugmachern

Berufsgruppe Werkzeugmacher

Grafik: BU Risikogruppe 4
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Als Werkzeugmacher oder -schlosser fertigt man Werkzeuge für den industriellen Gebrauch an. So werden in diesem Beruf z.B. Stanzwerkzeuge gefertigt, die anschließend in Betrieben zur Produktion genutzt werden.

Auch Gieß- oder Spritzgussformen, Metall- und Kunststoffteile und sogar chirurgische Instrumente kommen vom Werkzeugmacher, der die Vorgaben technischer Zeichnungen genauestens einhalten muss, um das jeweils benötigte Werkzeug herzustellen.

Werkzeugmacher beherrschen sowohl manuelle als auch computergesteuerte Bearbeitungsverfahren. Neben der Anfertigung von Werkzeug montieren sie auch komplexere Werkzeuge aus Einzelteilen und erproben sie, bevor sie in Serie gefertigt werden. Zum Beruf des Werkzeugmechankiers gehört auch die Reparatur von beschädigten Werkzeugen sowie Wartungsarbeiten, außerdem die Einweisung von Kunden in die Bedienung der Werkzeuge.

Arbeitsplatz: Werkzeugmacher und -schlosser arbeiten größtenteils in Produktionshallen oder Werkstätten von Werkzeugbaubetrieben, im Werkzeugmaschinenbau oder Fahrzeugbau. Auch der medizintechnische Sektor hält Arbeitsplätze bereit. Dort werden Werkzeugmechaniker gebraucht, um z.B. Prothesen zu fertigen. Daneben können Werkzeugmechaniker in der Elektro- oder Spielwarenindustrie beschäftigt werden.

Der Beruf des Werkzeugmechanikers ist vor allem durch die Arbeit mit verschiedenen Materialien und Bearbeitungsverfahren äußerst vielseitig. Bereits während der Ausbildung werden Lehrlinge mit Techniken des Sägens, Schleifens oder Bohrens vertraut gemacht, die sie während ihres ganzen späteren Berufslebens immer wieder anwenden müssen.

Diese Tätigkeiten machen ebenso wie das Bedienen bestimmter Maschinen einen Großteil des Berufes aus – und machen ihn in den Augen der Berufsunfähigkeitsversicherer so gefährlich. Wie bei allen Metallberufen ist das Verletzungsrisiko groß. Zudem besteht durch den täglichen Kontakt mit den Werkstoffen die erhöhte Gefahr einer Kontaktallergie.

Beschäftigungsverhältnis: Werkzeugmacher arbeiten im Angestelltenverhältnis oder selbständig. Eine selbständige Berufsausübung ist möglich, wenn die Prüfung zum Industriemeister abgelegt wurde oder der Werkzeugmechaniker nach absolvierter Gesellenprüfung mindestens sechs Jahre beruflich tätig war – dabei müssen allerdings mindestens vier Jahre auf eine leitende Stellung entfallen.

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