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Berufsunfähigkeitsversicherung Geograf

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Geografen

Je nach Arbeitsgebiet steigt oder sinkt das Risiko einer Berufsunfähigkeit bei Geografen. In der Berufsunfähigkeitsversicherung werden sie im Schnitt in die Risikogruppe 2 eingestuft. Abweichungen nach oben oder nach unten sind jedoch möglich.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • BU-Risiko für Geografen: Der Beruf Geograf wird von den meisten Versicherern in die Risikogruppe 2 eingestuft. Maßgeblich ist der Anteil der Bürotätigkeit.
  • Berufsspezifische BU-Ursachen: Häufige Ursachen sind psychische Belastungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und Unfälle bei Gelände- oder Expeditionsarbeiten.
  • Wie viel kostet die BU-Versicherung? Die monatlichen Beiträge für Geografen/innen* liegen je nach Versicherer zwischen 31 EUR und 107 EUR.
  • Sparpotenzial: Nicht alle Versicherer schätzen das berufsspezifische Risiko für Geografen gleich ein. Der BU-Vergleich hilft Ihnen bei der Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung.

Geograf: BU-Risikoeinstufung des Berufs

Geografen haben ein breit gefächertes Arbeitsgebiet: Nach dem Studium wagen einige den Jobeinstieg bei einem großen Unternehmen, andere arbeiten im öffentlichen Dienst. Mal sind sie als Verkehrsplaner tätig, mal beraten sie oder sind in der wissenschaftlichen Forschung aktiv.

Diese Abweichungen sollten Sie sich als Geograf zunutze machen: Denn je nach Versicherer finden Sie ihre Berufsgruppe bei dem einen oder anderen Anbieter auch in der Risikogruppe 1, der Gruppe mit der bestmöglichen Einstufung, wieder – und das bedeutet: Die Versicherung wird zu sehr günstigen Beiträgen angeboten!

BU Risikogruppe Geograf

Berufsunfähigkeit Geograf: BU-Gruppe 2

Um die individuell beste und preiswerteste Lösung zu finden, sollte vor Vertragsabschluss unbedingt ein unabhängiger und ausführlicher Anbietervergleich erfolgen.

Dabei ist allerdings nicht nur der Beitrag wichtig, sondern auch das, was die Versicherung leistet. Eine teurere Versicherung mit mehr Leistung kann sich im Ernstfall rentieren – so etwa, wenn es um rückwirkende Zahlungen oder die Höhe der monatlichen BU-Rente geht.

Wie viel kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Geografen?

Berufsunfähigkeitsversicherung Geografen Kosten

*Dem BU-Vergleich für Geografen liegen folgende Annahmen zugrunde: Alter 30 Jahre, Nichtraucher/in, BU-Rentenhöhe 1.500 EUR/Monat, hoher Anteil an Bürotätigkeit und Absicherung bis zum 65. Lebensjahr.

Der monatliche Versicherungsbeitrag* für Geografen und Geografinnen liegt zwischen 31 EUR und 107 EUR.

Wie kommt es zu so großen Unterschieden? Die Versicherer ordnen Berufe Risikogruppen zu – von 1 (sehr niedriges Risiko) bis 6 (sehr hohes Risiko). Dabei wird bewertet, wie wahrscheinlich es ist, dass jemand im jeweiligen Beruf berufsunfähig wird.

Geograf ist nicht gleich Geograf: Geografen arbeiten sehr unterschiedlich – von akademischen Tätigkeiten, über Büroarbeit in Planungsbüros, bis hin zu Geländearbeit, Forschungsexpeditionen oder Umweltmonitoring.

Je höher der Anteil der Schreibtischtätigkeit ist, desto günstiger wird auch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Umgekehrt wird die Versicherung teurer wenn der Anteil der körperlichen Arbeit steigt oder viel im Außendienst gearbeitet wird.

Beispiel: Ein Geograf, der bei einer Behörde Pläne erstellt, wird günstiger eingestuft als einer, der regelmäßig im Gelände Proben nimmt oder geotechnische Analysen durchführt.

Wie viel wird Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung kosten? Um Ihren genauen Beitrag zu erfahren, nutzen Sie am besten den Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen bzw. wenden Sie sich direkt an einen Versicherungsberater oder die gewünschte Versicherungsgesellschaft.

BU Vergleich: Berufsunfähigkeitsversicherungen für Geografen

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Geografen zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

BU Vergleich für Geografen [kostenfrei]

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Berufsbezogene BU-Ursachen für Geografen

Die wichtigsten berufsbezogenen Ursachen für Geografen, die zu einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit führen, finden Sie in der folgenden Auflistung.

Erkrankungen des Bewegungsapparates durch Feldforschung und unwegsames Gelände: Geografen, die im Außendienst tätig sind, müssen oft lange Strecken zu Fuß zurücklegen, oft in unwegsamem oder bergigem Gelände. Ständiges Gehen mit schwerer Ausrüstung, unergonomische Körperhaltungen beim Messen oder Kartieren können zu Knie-, Rücken- oder Gelenkproblemen führen! Besonders bei wiederholten Fehlbelastungen kann sich langfristig Arthrose oder ein Bandscheibenvorfall entwickeln.

Unfallgefahr bei Gelände- oder Expeditionsarbeiten: Arbeiten in der freien Natur bergen das Risiko von Stürzen auf rutschigem Untergrund, Absturzgefahr in steilen Gebieten oder Verletzungen durch Steinschlag. Je nach Region besteht auch die Gefahr von Wetterextremen oder Tierbissen. Schwere Unfälle können dauerhafte körperliche Einschränkungen nach sich ziehen!

Gesundheitsrisiken durch Umweltfaktoren und klimatische Bedingungen: Geografen arbeiten oft unter extremen Wetterbedingungen (Hitze, Kälte, starke Sonneneinstrahlung). Langfristige Exposition gegenüber UV-Strahlung kann das Risiko für Hautkrebs erhöhen. In bestimmten Regionen können Infektionskrankheiten, Dehydrierung oder Allergien durch Pflanzen, Staub oder Pollen auftreten.

Psychische Belastung durch hohe Datenverantwortung und Forschungsdruck: Geografen, die in Forschung, Raumplanung oder Umweltanalyse tätig sind, tragen eine hohe Verantwortung für Datenauswertungen und Berichte. Fehlerhafte Daten oder Analysen können schwerwiegende Konsequenzen für Planungsprozesse haben, was zu hohem Stress und Leistungsdruck führt.

BU Infothek Geografen

Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Geografen

Aufgabenbereich: Geografen beschäftigen sich mit der Erdoberfläche, wobei es unter anderem um die Gestaltungsmöglichkeiten des Menschen geht. Deshalb werden Geografen häufig auf dem Gebiet der Stadtplanung oder Verkehrsplanung eingesetzt, wo sie sich mit Problemen zwischen Mensch und Umwelt beschäftigen und diese gestalterisch lösen.

In diesem Sinne sind Geografen beispielsweise auch für Unternehmen tätig, wenn sie sich mit der umweltgerechten Entsorgung von Produktionsmaterialien auseinandersetzen oder Marktforschung betreiben, um neue Standorte für industriell genutzte Immobilien zu erarbeiten. Wie stark Geografen von Berufsunfähigkeit bedroht sind, hängt von ihrer individuellen Tätigkeit ab. Gleichzeitig spielt jedoch der Arbeitsplatz eine Rolle.

Arbeitsplatz: Je nach Aufgabenbereich arbeiten Geografen für größere Firmen, den öffentlichen Dienst oder kleinere Privatunternehmen. Ein Teil der Arbeit wird üblicherweise im Büro geleistet; daneben können auch Außentermine anstehen: Stadtplaner etwa sind bei Baustellen- oder Geländebesichtigungen auch im Freien unterwegs.

Bei Außendienst oder gar Dienstreisen ins Ausland ist die Gefahr eines Ereignisses, das eine Berufsunfähigkeit des Geografen bedingt, grundsätzlich größer. Geografen, die ausschließlich am Schreibtisch arbeiten, können aufgrund von Bewegungsmangel und sitzender Tätigkeit wiederum Haltungsschäden entwickeln, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Zudem ist in beiden Fällen die Möglichkeit gegeben, an einem psychischen Leiden, etwa Burn-out, zu erkranken.

Beschäftigungsverhältnis: Die meisten Geografen sind im Angestelltenverhältnis beschäftigt. Es gibt jedoch zunehmend selbständige Geografen.

Soll ich mich schon während des Studiums versichern?

Sich während des Studiums zu versichern kann durchaus sinnvoll sein. Studenten sollten aber darauf achten, dass der Versicherer eine „Nachversicherungsgarantie“ gibt: Dann kann die vereinbarte BU-Rente später zu einem bestimmten Anlass (z.B. Berufseinstieg oder Heirat) noch einmal erhöht werden, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung fällig wird. Die meisten Versicherer bieten Studenten zunächst nur BU-Renten von 1.000 Euro an.