Berufsunfähigkeit Geigenbauer

Geigenbauer benötigen eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Das Risiko berufsunfähig zu werden ist bei Geigenbauern vergleichsweise hoch. Die meisten Versicherungen stufen den Beruf des Geigenbauers daher in die vergleichsweise hohe BU-Risikogruppe 4 ein.

Berufsunfähigkeit Geigenbauer
BU-Risikogruppe für Geigenbauer: BU Gruppe 4

Der Beruf des Geigenbauers bringt besondere Anforderungen mit sich. Ein gutes Gehör und Ruhe in den Händen sind für diese Tätigkeit unerlässlich. Im Alter lässt bei einigen Menschen das Gehör nach und die Hände beginnen zu zittern. Was für andere nur ein Ärgernis ist, an das es sich zu gewöhnen gilt, ist für Sie als Geigenbauer eine Katastrophe.

Plötzlich steht die eigene Berufsfähigkeit zur Debatte und die finanzielle Zukunft gleich mit. Als angestellter Geigenbauer steht Ihnen eventuell noch die Erwerbsminderungsrente zu. Diese deckt aber nur einen  Teil Ihrer Lebenshaltungskosten und reicht für die Wenigsten aus, ihren Lebensunterhalt damit zu bestreiten. Als selbstständiger Geigenbaumeister bleibt Ihnen nicht mal diese Sicherheit. Sie sollten daher unbedingt für den Fall einer Berufsunfähigkeit vorsorgen.

Tipp für Geigenbauer: Je früher Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, umso besser. Jung und gesund beim Abschluss zu sein, bringt Ihnen enorme Beitragsvorteile. Ein weiterer enstcheidender Punkt ist die Wahl des Versicherers. Die Einschätzung und Bewertung, der mit Ihrem Beruf einhergehenden Risiken, erfolgen von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Hier gibt es einen großen Spielraum, den Sie zu Ihren Gunsten nutzen sollten.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Geigenbauer

Um Ihnen die Recherche nach einer guten und trotz der hohen BU-Risikogruppe günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Geigenbauer zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Geigenbauern

Berufsgruppe Geigenbauer

Grafik: BU Risikogruppe 4
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgaben: Geigenbauer stellen alle Arten von Streichinstrumenten her, neben Geigen sind das u.a. auch Bratschen, Celli und Kontrabässe. Hierzu besprechen sie zunächst mit dem Kunden, was dieser sich wünscht und erstellen dann Modelle und Schablonen. Nachdem die Nentwürfe gezeichnet sind, muss der Geigenbauer die geeigneten Hölzer auswählen und sie dann spalten und zurecht schneiden. Dann wird der Zargenkranz gebaut, der Seitenwand, die Decke und Boden des Instruments miteinander verbindet. 

Der Geigenbauer fertigt Boden und Decken und baut den Korpus. Danach wird der Hals zugeschnitten und die Schnecke geschnitzt. Das Instrument kann nun lackiert und spielfertig gemacht werden. Um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen müssen evtl. später nochmals Änderungen vorgenommen werden, z.B. die Saitenart geändert oder der Bassbalken getauscht werden. Auch das Restaurieren und Reparieren von Streichinstrumenten (und ggf. Zupfinstrumenten) gehört zu den Aufgaben von Geigenbauern. Sie beraten ihre Kundschaft hinsichtlich der Reparatur und dem Neukauf von Instrumenten.

Arbeitsumgebung und Beschäftigungsverhältnis: Geigenbauer können in Betrieben des Geigenbauerhandwerks angestellt tätig sein oder als selbstständiger Geigenbauer ein eigenes Handwerk betreiben. Ihre tägliche Arbeitsumgebung sind Werkstätten und Verkaufsräume.

BU-Risiko: Geigenbauer arbeiten mit technischen Geräten und Maschinen (z.B. Schleifmaschinen und Kreissägen). Hierbei besteht die Gefahr eines Unfalls. Ansonsten arbeiten sie überwiegend von Hand, in Präzisions- und Feinarbeit. Sollte also Alter oder Krankheit zu einer Einschränkung der Beweglichkeit von Händen und Fingern führen, ist die Berufsfähigkeit eines Geigenbauers unmittelbar bedroht, auch nachlassende Hörfähigkeit ist ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Zudem arbeitet ein Geigenbauer unter Rauch, Staub, Gas und Dampf, was zu schweren Erkrankungen der Lunge und Atemwege führen kann.