Berufsunfähigkeit Fotograf

Hohes BU-Risiko für Fotografen

Das Berufsunfähigkeitsrisiko von Fotografen wird als sehr hoch eingestuft und bewegt sich im Mittel in der Risikoklasse 6. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist entsprechend schwierig zu bekommen bzw. wird schnell teuer.

Berufsunfähigkeit Fotograf
Fotografen werden oft berufsunfähig:
BU Gruppe 6

Versicherungsanbieter lehnen Berufsunfähigkeitsver-sicherungen für Fotografen meistens von vorneherein ab, da sie wesentlich häufiger in leistung treten müssen, als dies für andere Berufe der Fall ist.

Fotografen können daher nur in Ausnahmefällen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Die BU ist dann allerdings oft mit Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen verknüpft 

Wenn Sie als Fotograf dennoch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchten, können Sie den unverbindlichen BU Vergleich anfordern.

So können Sie feststellen, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie möglich ist. Wenn keine Versicherung dazu bereit ist, Ihnen ein Angebot zu unterbreiten, sollten Sie sich über alternative Versicherungen, wie etwa eine Unfallversicherung oder eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Gedanken machen.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Fotografen

Fotografen haben es schwer, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden. Meist sind die angebotenen Versicherungen mit Leistungskürzungen oder sehr hohen Beiträgen verbunden. Vergleichen Sie die Anbieter, um herauszufinden, welcher in Frage kommt und welche Alternativen Sie haben. Der Versicherungsvergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Fotografen

Berufsgruppe Fotograf

Grafik: BU Risikogruppe 6
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Fotografen und Lichtbildner nehmen Eindrücke von Landschaften, Menschen, Ereignissen und Gegenständen mit der Kamera auf. Fotografen arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen, wie etwa der Werbe-, Porträt-, Presse-, Produkt-, Mode- und Wissenschaftsfotografie.

Der Beruf des Fotografs setzt ein großes Maß an Kreativität voraus. Bevor die eigentlichen Aufnahmen durchgeführt werden können, müssen Fotografen Ideen entwickeln, die Produktion von Fotostrecken planenund die Beleuchtung am Set einrichten. Während der Aufnahmen setzen sie ihre Ideen um; anschließend bearbeiten sie die entstandenen Bilder mittels verschiedener Methoden und Programme.

Arbeitsplatz: Die Arbeitsplätze von Fotografen sind so vielfältig wie die unterschiedlichen Motive, die sie mit ihrer Kamera aufnehmen. Porträtfotografen arbeiten vorwiegend in Fotostudios, bei Werbe- Produkt- und Modefotografen hingegen hängt der Arbeitsort sehr stark vom jeweiligen Motiv ab.

Fotografen werden in der Regel von Privatpersonen und Unternehmen beauftragt und müssen kreative Ideen einreichen. Häufig stehen sie dabei unter einem enormen Leistungsdruck.

Bei der Produktion von Fotostrecken darf nichts schiefgehen, da jeder Tag, an dem Aufnahmen gemacht werden, für den Auftraggeber sehr kostspielig ist. Somit stehen Fotografen auch unter großem Termindruck. Als Folge leiden sie häufig an psychischen Beschwerden, die häufig schwerwiegend verlaufen und die Ausübung des Berufs unmöglich machen.

Eine weitere Gefahr geht für Fotografen bei risikoreichen Außenaufnahmen aus, wenn sie etwa von einem Helikopter aus Landschaften fotografieren oder Aufnahmen von Raubtieren aus unmittelbarer Nähe machen müssen. Die Gefahren, die bei Unterwasseraufnahmen auftreten können, dürfen ebenfalls nicht unterschätzt werden. Somit ist der Fotograf auch vielen körperlichen Risiken ausgesetzt, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können.

Beschäftigungsverhältnis: Fotografen bieten Ihre Dienste in aller Regel als Selbständige an und besitzen häufig ein eigenes Fotostudio. In großen Fotostudios sind Fotografen auch als Angestellte beschäftigt.