Berufsunfähigkeit Erziehungsberater

Mittlere BU-Risikogruppe für Erziehungsberater

Erziehungsberater haben im Vergleich mit Angehörigen anderer Berufe ein leicht erhöhtes BU-Risiko und werden daher von den Anbietern einer Berufsunfähigkeitsversicherung in der Regel in die mittlere BU-Riskogruppe 3 eingeordnet.

Berufsunfähigkeit Erziehungsberater
Risiko-Gruppe für Erziehungsberater: Gruppe 3

Berufsunfähigkeit ist keine Seltenheit. Derzeit wird jeder Vierte in Deutschland vor Erreichen der Altersrente berufsunfähig. Dabei gibt es Berufe mit geringem und Berufe mit sehr hohem BU-Risiko.

Erziehungs- und Familienberater sind irgendwo in der Mitte anzusiedeln, was eine Berufsunfähigkeitsversicherung besonders ratsam macht, da sie gleichermaßen nötig und erschwinglich ist. Familien- und Erziehungsberater sind oftmals Vermittler zwischen Eltern und Kindern, zwischen den beiden Elternteilen und auch zwischen der Familie und dem Jugendamt.

Sie müssen mit viel Fingespitzengefühl agieren und arbeiten oftmals mit Familien in schwierigen Verhältnissen. Für einen solchen Beruf muss man geboren sein, denn ohne Leidenschaft ist er nicht zu machen. Trotzdem kommt es vor, dass man als Erziehungsberater seinen Beruf nicht bis zur Rente ausüben kann. Gründe hierfür können eine Krankheit oder aber ein Unfall sein, die ein Weiterarbeiten wie bisher unmöglich machen. Dann muss der Familien- und Erziehungsberater einen Plan B haben, zumindest finanziell.

Tipp: Sparpotenzial für Familien- und Erziehungsberater

Die Berufsunfähigkeitsversicherer bewerten das BU-Risiko nicht immer gleich, da jeder Anbieter seine eigene Risikoeinschätzung vornimmt. Hier gibt es ein Sparpotenzial für Erziehungsberater, wenn sie mithilfe eines Vergleichs der Berufsunfähigkeitsversicherungen den Anbieter mit der für sie günstigsten Risikobewertung finden.

BU Vergleich für Familien- und Erziehungsberater

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Erziehungsberater zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Erziehungsberatern

BU-Risiko-Gruppe Erziehungsberater

BU-Risiko-Gruppe Erziehungsberater
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Erziehungsberater unterstützen Familien, also sowohl die Eltern als auch die Kinder, bei Problemen. Diese können ganz unterschiedlicher Natur sein: Schulprobleme, Probleme am Arbeitsplatz, in der Beziehung oder aber Konflikte, die durch eine Scheidung bedingt sind.

Falls eine therapeutische Unterstützung gebraucht wird, dann helfen Erziehungsberater beim Finden eines geeigneten Therapieplatzes und sorgen dafür, dass betreuungsbedürftige Kinder für die Zeit anderweitig untergebracht werden können.

Bei entsprechender Ausbildung werden sie auch selbst therapeutisch tätig. Erziehungsberater setzen sich intensiv mit den Kindern in Familien mit besonderer Problemstellung auseinander und versuchen in Interviews, mit verschiedenen Tests und durch die Beobachtung der Kinder beim Spielen festzustellen, ob sie physisch und psychisch gesund sind oder ob medzinische, therapeutische oder anderweitige Hilfe gebraucht wird.

Erziehungsberater versuchen zu ergründen wie Konflikte und Verhaltensauffälligkeiten entstehen und beraten die Eltern wie sie mit Problemen umgehen können. Die Arbeit muss dabei gut dokumentiert werden. Erziehungsberater müssen Gutachten und Berichte erstellen und arbeiten mit verschiedenen Behörden und Stellen zusammen.

Arbeitsplatz und Beschäftigungsverhältnis: Die Erziehungs- und Familienberater arbeiten meist in Besprechungs- und Büroräumen, auch Hausbesuche sind üblich. Sie sind in der Regel angestellt tätig bei Erziehungsberatungsstellen und anderen sozialen Beratungseinrichtungen. Auch eine freiberufliche Tätigkeit im Bereich der Erziehungsberatung ist denkbar.

BU-Risiko: Erziehungs- und Familienberater sind bei ihrer Arbeit häufig emotional stark belastet. Nicht immer lassen sich familiäre Probleme adäquat lösen. Gleichermaßen einfühlsam zu sein und die professionelle Distanz zu wahren, ist nicht ganz einfach. Burnout und stressbedingte Erkrankungen sind daher bei Erziehunsgberatern keine Seltenheit.

Der Umgang mit problembelasteten Menschen und Situationen sowie die hohe Verantwortung, die ein Erziehungsberater trägt, sind nicht zu unterschätzen. Neben den berufsspezifischen Risiken sind Erziehungsberater natürlich wie alle anderen auch vor Krankheiten und Unfällen nicht gefeit.