Berufsunfähigkeit Dolmetscher

Leicht erhöhtes Berufsunfähigkeitsrisiko für Dolmetscher

Das Berufsunfähigkeitsrisiko für Dolmetscher wird durchschnittlich in Risikogruppe 3 eingestuft. Die Gefahr einer berufsbedingten Berufsunfähigkeit ist für Dolmetscher durchaus vorhanden und sollte nicht ignoriert werden.

Berufsunfähigkeit Dolmetscher
Erhöhtes BU-Risiko für Dolmetscher:
BU Gruppe 3

Viele Versicherungen haben nach der Unisex-Tarifumstellung die Berufsrisiken und die Versicherungs-beiträge neu kalkuliert. Ergebnis: Das für Dolmetscher spezifische Risiko berufsunfähig zu werden, wird von den verschiedenen BU Anbietern ganz unabhängig und unterschiedlich bewertet.

Mit anderen Worten – Sie können als Dolmetscher selbst bei identischen Leistungen Beitragsunterschiede von bis zu 40 Prozent vorgelegt bekommen. Vergleichen Sie daher vor einem Versicherungsabschluss und lassen Sie sich verschiedene BU Angebote erstellen.

Jede Versicherung teilt Berufe anhand eigener Statistiken selbst in Risikogruppen ein. Je höher die Risikogruppe, desto höher ist der monatliche Beitrag. Gerade für Dolmetscher lohnt sich ein Vergleich, um so die Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden, welche ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Dolmetscher

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Dolmetscher bzw. Übersetzer zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen BU Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Dolmetschern

BU Risikogruppe Dolmetscher

Grafik: BU Risikogruppe 3
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Dolmetscher übersetzen gesprochene oder geschriebene Äußerungen mündlich oder mittels Gebärdensprache von einer Ausgangssprache in eine vorgebene Zielsprache. Die Berufsbezeichnung „Dolmetscher“ ist in Deutschland nicht geschützt. Folglich ist keine Prüfung erforderlich, um der Tätigkeit nachgehen zu können.

Die meisten Dolmetscher haben jedoch ein mehrjähriges Sprachstudium absolviert, um die nötigen Fremdsprachenkenntnisse, Dolmetschtechniken und den Umgang mit technischen Hilfsmitteln zu erlernen. Ferner wird im Rahmen der Ausbildung die Stimmbildung gefördert.

Ein solches Sprachstudium kann als eigenständiges Fach oder als Teil eines sprach- und kommunikationswissenschaftlichen Studiums an Fachhochschulen und Universitäten durchgeführt werden. Darüber hinaus können die nötigen Qualifikationen im Rahmen einer Weiter-bildung erworben werden.

Arbeitsplatz: Dolmetscher arbeiten in der freien Wirtschaft (z.B. für Übersetzungsbüros, internationale Firmen oder Medienorgane) oder bei Behörden des Öffentlichen Diensts auf Länder- oder Bundesebene. Besonders attraktiv ist die Tätigkeit bei internationalen Organisationen wie EU und UNO. Wer den Beruf des Dolmetschers ausübt, darf sich an Ortswechseln nicht stören. In diesem Beruf sind äußerste Flexibilität, Reisebereitschaft und Belastbarkeit gefragt.

Beschäftigungsverhältnis: Dolmetscher sind entweder festangestellt oder freiberuflich tätig. Festangestellte Dolmetscher spielen für das Behördenwesen (insbesondere den Justizsektor) eine bedeutende Rolle, wo sie als Informationsschnittstelle für Personen, welche die Landessprache nicht beherrschen, fungieren. Im Rahmen der wachsenden Bemühungen, die deutsche Behördenlandschaft für Behinderte barrierefrei zu gestalten, gewinnen Gebärdendolmetscher eine zunehmende Bedeutung.