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Berufsunfähigkeit Chauffeur

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Chauffeure / Fahrer

Chauffeure und Fahrer sind häufig von Berufsunfähigkeit betroffen. Ihr Berufsunfähigkeitsrisiko wird deshalb in der Regel mit der Risikogruppe 4 bewertet.

BU Risikoeinstufung für den Beruf Chauffeur / Fahrer

Berufsunfähigkeit Chauffeur

Chaufeure und Fahrer werden von den Versicherungsgesellschaften mehrheitlich in die BU Risikogruppe 4 eingestuft.

Als Chauffeur bzw. Fahrer sollten Sie sich der Tatsache stellen, dass Sie ein besonders hohes BU-Risiko tragen. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Sie daher besonders wichtig.

Die hohe Risikoeinschätzung zeigt, dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Chauffeure und Fahrer unabdingbar ist.

BU Risikogruppe: Beruf Chauffeur

BU Risikogruppe Chauffeur

Achtung: Nicht bei allen Versicherungsanbietern werden Chauffeure / Fahrer in die gleiche Riskoklasse eingestuft. Das macht sich an den Beiträgen bemerkbar.

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Berufsbezogene BU-Ursachen für Chauffeure

Die wichtigsten berufsbezogenen Ursachen für Chauffeure, die zu einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit führen, finden Sie in der folgenden Auflistung.

Ermüdung durch lange Fahrzeiten und unregelmäßige Arbeitszeiten: Chauffeure müssen häufig lange Fahrten durchführen. Negative Effekte auf die Gesundheit erzeugen außerdem unregelmäßige Arbeitszeiten wie Nachtschichten oder Wochenendarbeit. Das Ergebnis sind Schlafstörungen und ständige Erschöpfung.

Rücken- und Gelenkbeschwerden durch ständiges Sitzen: Das lange Sitzen hinter dem Steuer belastet die Wirbelsäule, Hüfte und Gelenke. Diese wiederholte Belastung führt zu chronischen Schmerzen im Rücken und in den Gelenken, die die Beweglichkeit und Lebensqualität einschränken.

Gefährdung durch Unfälle und Kollisionen: Das Fahren im Straßenverkehr birgt stets das Risiko, in Unfälle verwickelt zu werden. Kollisionen oder Unfälle können schwere Verletzungen verursachen und die Fähigkeit zur Arbeit langfristig beeinträchtigen!

Lärm- und Luftverschmutzungsbelastung durch den Straßenverkehr: Chauffeure sind häufig dem Lärm und der Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr ausgesetzt. Diese Belastungen erhöhen das Risiko für Atemwegserkrankungen, Hörschäden und stressbedingte Erkrankungen.

Stress durch anspruchsvolle Verkehrssituationen: Chauffeure sind oft stressigen Verkehrssituationen ausgesetzt, wie Staus, unerwartetem Verkehr, Aggressionen anderer Fahrer oder schwierigen Straßenbedingungen. Der andauernde Druck, schnell und sicher zu reagieren, kann zu psychischen Belastungen und gesundheitlichen Problemen führen.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Chauffeure und Fahrer

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Chauffeure bzw. Fahrer zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen berufsspezifischen und unverbindlichen BU-Tarif-Vergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Infothek: Berufsunfähigkeitsversicherung Chauffeur / Fahrer

Wann liegt Berufsunfähigkeit vor?

Berufsunfähigkeit liegt normalerweise vor, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können. Sie sollten die genauen Bedingungen aber vor Vertragsabschluss unbedingt in den Versicherungsbedingungen nachlesen. Gute Verträge verzichten serienmäßig auf abstrakte Verweisung.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Chauffeure?

Mit Ende dreißig zahlt ein Chauffeur zwischen 110 Euro und 240 Euro, wenn er eine monatliche BU-Rente bis zum Beginn des regulären Rentenalters absichern möchte. Bei jüngerem Alter, kürzerer Laufzeit oder geringerer Rentenhöhe wird es günstiger. Der genaue Preis der BU-Versicherung hängt von Anbieter und Tarif ab. Ein Vergleich der Angebote ist deshalb wichtig.

Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Chauffeuren

Aufgabenbereich: Chauffeure arbeiten als Privatchauffeure von prominenten und wohlhabenden Persönlichkeiten, als Dienstwagenfahrer bei Behörden und als Vorstandsfahrer in großen Unternehmen. Darüber hinaus können Chauffeure und Fahrer für einen Limousinenservice tätig werden. Zu ihren Aufgabenbereichen zählen aber nicht nur das Führen der Fahrzeuge, sondern auch deren Pflege sowie kleinere Wartungsarbeiten.

Dieser Beruf erfordert äußerste Diskretion und Einfühlungsvermögen sowie ein gutes Auftreten und sichere Umgangsformen. Chauffeure und Fahrer befördern Gäste zu Terminen, holen sie vom Flughafen ab und fahren sie in ihr Hotel und führen Ausflugs- und Sightseeingtouren für Touristen durch. In diesem Beruf lernen sie, abhängig davon, ob sie bei einem Unternehmen, einer Behörde oder einem Limousinenservice tätig sind, vom Bundespräsidenten bis hin zum einfachen Touristen die unterschiedlichsten Persönlichkeiten kennen.

Arbeitsplatz: Der Arbeitsplatz des Chauffeurs oder Fahrers ist der Dienstwagen oder die Limousine. Chauffeure und Fahrer üben ihre Tätigkeit überwiegend im Sitzen aus und können auf langen Fahrten nur selten eine Pause machen. Dies kann zu Schädigungen der Wirbelsäule und Muskelverspannungen führen. Unregelmäßige Arbeitszeiten und ungesunde Mahlzeiten, die unterwegs eingenommen werden, stellen eine Belastung für den Körper und das Immunsystem dar.

Chauffeure und Fahrer sehen sich dem Druck ausgesetzt, zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung stehen zu müssen. Dies wirkt sich auch auf das private und familiäre Umfeld von Chauffeuren und Fahrern aus und setzt sie enormem Stress aus. Die größte Gefahr für Chauffeure und Fahrer stellt jedoch der Straßenverkehr dar. Chauffeure und Fahrer können jeden Tag durch einen Unfall schwere körperliche Schäden davontragen. Die Gefahr, ihren Beruf nicht mehr ausüben zu können, ist somit immer gegeben.

Beschäftigungsverhältnis: Chauffeure sind im Allgemeinen bei einem Limousinenservice, einem großen Unternehmen oder einer Behörde angestellt. Vereinzelt bieten sie ihre Dienste auch als Selbständige an.

Was bedeutet konkrete Verweisung?

Bei konkreter Verweisung verweist der Versicherer Sie auf einen Beruf, den Sie nach dem Eintreten einer Berufsunfähigkeit bereits ausüben. Wichtig ist jedoch auch hier, dass Ihre bisherige Lebensstellung gewahrt werden muss: Ihr Gehalt und Ihre Karrierechancen sollten in Ihrem aktuellen Beruf also in etwa die gleichen sein wie im früheren, damit der Versicherer die konkrete Verweisung aussprechen darf. Verweist der Versicherer Sie konkret, muss er Ihnen keine Rente mehr auszahlen.

Was ist abstrakte Verweisung?

Abstrakte Verweisung bedeutet, dass Sie bei Berufsunfähigkeit auf einen anderen als Ihren zuletzt ausgeübten Beruf verwiesen werden können, solange der Beruf Ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht. Die Arbeitsmarktlage spielt dabei allerdings keine Rolle, d.h., es ist unerheblich, ob Sie in dem Beruf, auf den verwiesen wird, eine Anstellung finden können oder nicht. Darf der Versicherer Sie gemäß Vertrag abstrakt verweisen, muss er keine BU-Rente zahlen.