Berufsunfähigkeit Barkeeper

Sehr hohes Berufsunfähigkeitsrisiko für Barkeeper

Barkeeper haben es schwer eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen, da sie von den meisten BU-Anbietern wegen des hohen BU-Risikos (Risikogruppe 6) abgelehnt werden. Warum das so ist und wie sich Barkeeper alternativ absichern können, lesen Sie hier.

Hohes Berufsunfähigkeitsrisiko für Barkeeper
Hohes BU-Risiko für Barkeeper: BU Gruppe 6

Der Beruf des Barkeepers ist verknüpft mit Jugend, Party und prallem Leben. Woran niemand denkt, ist eine mögliche Berufsunfähigkeit. Dabei werden Barkeeper ja auch älter und selbst ganz junge Menschen sind nicht vor Unfällen oder Krankheiten sicher.

Eine Berufsunfähigkeit ist ein tiefer Einschnitt ins Leben. Oft ist man plötzlich auf Hilfe anderer angewiesen, kann seinen Lebensunterhalt nicht mehr selbst bestreiten und muss sich mit körperlichen Problemen herumschlagen.

Was dann nicht auch noch dazu kommen darf, sind Existenzängste. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist da die Lösung. Allerdings gibt es einige BU-Versicherer, die den Antrag von Barkeepern auf Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Prüfung ablehnen.

Das BU-Risiko von Barkeepern ist aber hoch und deshalb eine Absicherung umso notwendiger – ein Dilemma. Wichtig ist, dass Barkeeper zunächst alle Anbieter vergleichen und herausfinden, wer sie versichert und zu welchen Konditionen.

Falls ein bezahlbarer Berufsunfähigkeitsschutz nicht zu haben ist, dann gibt es noch Alternativen: eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung schützt zumindest für den Fall, dass gar kein Beruf mehr ausgeübt werden kann. Ebenfalls denkbar ist der zusätzliche Abschluss einer Dread Disease Versicherung, die – falls bestimmte schwere Krankheiten eintreten – eine Einmalzahlung leistet.

Sparpotenzial für Barkeeper: Das Berufsunfähigkeitsrisiko von Barkeepern wird nicht von allen Anbietern gleich hoch eingeschätzt. Es lohnt sich die BU-Versicherer und Tarife zu vergleichen, um herauszufinden, wer das beste Angebot im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung für Barkeeper macht.

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Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Barkeeper zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Barkeepern

BU-Risiko-Gruppe Barkeeper

BU Risiko Barkeeper
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Barkeeper mixen alkoholische und alkoholfreie Cocktails und servieren diese und andere Getränke. Sie müssen sich mit den verwendeten Produkten gut auskennen, sie entwickeln immer wieder neue Rezepturen und gehen auf die geschmacklichen Wünsche der Kunden ein.

Neben dem reinen Mixen der Coktails, gehört auch das Dekorieren zur Arbeit von Barkeepern. Die Kunden erwarten sowohl bei der Herstellung des Cocktails als auch im Glas etwas fürs Auge. Barkeeper servieren auch kleine Snacks und Heißgetränke. Sie sollten offen und kommunikationsfreudig sein, da auch der Small Talk mit den Kunden zum Job dazu gehört.

Zudem prüfen Barkeeper regelmäßig die Warenbestände, bestellen Produkte nach und erstellen Abrechnungen. Die Einhaltung von Hygienevorschriften ist in der Gastronomie das A und O. Diese beachten Barkeeper genau und überprüfen, dass sie auch von den Mitarbeitern eingehalten werden. Mit einer Weiterbildung zum Barmeister können Barkeeper sich die nötigen Kenntnisse aneignen, um in Zukunft hinter dem eigenen Tresen zu stehen.

Arbeitsplatz und Beschäftigungsverhältnis: Barkeeper arbeiten in Bars, Hotels, Clubs, Diskotheken, Kneipen und manchmal auch in Restaurants. Sie stehen die meiste Zeit hinter der Theke, halten sich aber auch manchmal in Lagerräumen auf.

Barkeeper sind meist angestellt tätig, können ihre Dienste aber auch selbständig anbieten. Allerdings ist hier die Schwelle zur Scheinselbständigkeit schnell überschritten, da Barkeeper meist weisungsgebunden arbeiten. Anders sieht das natürlich aus, wenn sie in der eigenen Gaststätte tätig sind. 

BU-Risiko: Barkeeper arbeiten meist abends und nachts und sind dabei großem Lärm durch laute Musik ausgesetzt. Sie arbeiten im Gehen und Stehen, was oftmals zu Schädigungen des Bewegungsapparates, also zu Rücken- und Bandscheibenleiden, Knieproblemen und ähnlichem führt. Barkeeper müssen schnell und unter den Augen der Gäste arbeiten. Das kann als stressig empfunden werden und zu hoher nervlicher Belastung, im schlimmsten Fall zu einem Burnout führen.