Berufsunfähigkeit Auktionator

Erhöhtes Berufsunfähigkeitsrisiko für Auktionatoren

Auktionatoren und öffentlich bestellte Versteigerer haben ein leicht erhöhtes Berufsunfähigkeitsrisiko und werden von den Versicherern häufig in die BU-Risikogruppe 3 eingeordnet.


Erhöhtes Risiko für Auktionatoren: BU Gruppe 3

Berufsunfähigkeit ist auch für den Auktionator oder Versteigerer ein Thema. Das Versteigern erfordert neben Sachkunde und Verkaufsgeschick auch immer volle Konzentration. Der Auktionator oder Versteigerer muss die Bietenden immer im Auge haben und jederzeit genau wissen, bei wem das letzte Angebot lag und wie hoch dieses war.

Sobald die geistigen Fähigkeiten eines Auktionators eingeschränkt sind, sei es als Folge eines Unfalls oder nach bzw. während einer schweren Erkrankung, ist er nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt in der Lage seinen Beruf auszuüben.

Da der Beruf die geistige Hochform des Ausübenden erfordert, ist die Arbeitskraft eher als in anderen Berufen gefährdet. Gleichzeitig bringt der Beruf an sich jedoch keine besonderen Risiken mit sich, weshalb die Versicherer meist ein mittleres Berufsunfähigkeitsrisiko annehmen.

Sparpotenzial für Auktionatoren und Versteigerer: Wie die Versicherer das berufsspezifische BU-Risiko einschätzen, kann durchaus unterschiedlich ausfallen. Versicherer, die Auktionatoren in die niedrigeren Risikogruppen einordnen, bieten meist gute Leistungen zu besseren Preisen. Es lohnt sich die Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen zu vergleichen.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Auktionatoren / Versteigerer

BU Gruppe Auktionator

BU Risiko Auktionator
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Der Unterschied zwischen einem Auktionator und einem Versteigerer ist bezüglich der tatsächlichen Aufgaben sehr gering. Vielmehr unterscheiden sich Auktion und Versteigerung bei der Auftragsvergabe.

Während bei einer Auktion eine Privatperson oder ein Gewerbetreibender sich an einen Auktionator wendet, der für ihn Kaufverträge anbahnt, liegt Versteigerungen meist ein Schuldverhältnis zugrunde. Hier kommen durch vertragliche und gesetzliche Pfandrechte in Pfand genommene Sachen und Rechte unter den Hammer.

Bevor die Versteigerungsgegenstände tatsächlich verkauft werden, haben der Auktionator oder Versteigerer bereits einiges an Vorbereitungsarbeit geleistet. Sie prüfen die Herkunft und den Zustand der Gegenstände und taxieren den Wert. Dann beraten sie den Auftraggeber und legen angemessene Mindestpreise fest.

Da Auktionen in der Regel öffentlich sind, kümmern sich Auktionatoren und Versteigerer darum, dass der Termin der Versteigerung öffentlich bekannt wird. Hierzu werden bekannte Interessenten angeschrieben und der Termin der Auktion in einschlägigen Fachblättern veröffentlicht.

Von den zu versteigernden Objekten wird vom Auktionator ein Verzeichnis angelegt und es werden Vorbesichtigungstermine angeboten, sodass die Objekte vor der Auktion persönlich in Augenschein genommen werden können.

Dann erst kommt es zum eigentlichen Versteigerungsakt, bei dem der Auktionator oder Versteigerer die Objekte zeigt, die Zuschauer zum Bieten auffordert und den Zuschlag erteilt. Versteigerungsaufträge müssen danach gemäß einer ordentlichen Buchführung dokumentiert und abgewickelt werden.

Arbeitsplatz: Auktionatoren und Versteigerer arbeiten zumeist in Büros und Versteigerungsräumen. Sie verbringen oftmals viel Zeit vor dem Bildschirm, um Informationen und Preise zu recherchieren.

Beschäftigungsverhältnis: Auktionatoren können angestellt und freiberuflich tätig sein. Dasselbe gilt für Versteigerer. Diese werden in der Regel öffentlich bestellt und vereidigt. Auktionatoren wie Versteigerer brauchen für ihre Tätigkeit eine Erlaubnis vom Gewerbeamt.