Berufsunfähigkeit Auktionator
Berufsunfähigkeitsrisiko für Auktionatoren
Auktionatoren und öffentlich bestellte Versteigerer haben ein leicht erhöhtes Berufsunfähigkeitsrisiko und werden von den Versicherern häufig in die BU-Risikogruppe 3 eingeordnet.
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BU Risikoeinstufung Auktionator
Berufsunfähigkeit ist auch für den Auktionator oder Versteigerer ein Thema. Das Versteigern erfordert neben Sachkunde und Verkaufsgeschick auch immer volle Konzentration.
Der Auktionator oder Versteigerer muss die Bietenden immer im Auge haben und jederzeit genau wissen, bei wem das letzte Angebot lag und wie hoch dieses war.
Sobald die geistigen Fähigkeiten eines Auktionators eingeschränkt sind, sei es als Folge eines Unfalls oder nach bzw. während einer schweren Erkrankung, ist er nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt in der Lage seinen Beruf auszuüben.
Da der Beruf die geistige Hochform des Ausübenden erfordert, ist die Arbeitskraft eher als in anderen Berufen gefährdet. Gleichzeitig bringt der Beruf an sich jedoch keine besonderen Risiken mit sich, weshalb die Versicherer meist ein mittleres Berufsunfähigkeitsrisiko annehmen.
Der Beruf des Auktionators wird entsprechend von den Versicherungen mehrheitlich in die Berufsgruppe 3 (mittleres bis leicht erhöhtes Risiko) eingestuft.
BU Risikogruppe: Beruf Auktionator
Sparpotenzial für Auktionatoren und Versteigerer: Wie die Versicherer das berufsspezifische BU-Risiko einschätzen, kann durchaus unterschiedlich ausfallen. Versicherer, die Auktionatoren in die niedrigeren Risikogruppen einordnen, bieten meist gute Leistungen zu besseren Preisen. Es lohnt sich die Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen zu vergleichen.
Berufsbezogene BU-Ursachen für Auktionatoren/Versteigerer
Die wichtigsten berufsbezogenen Ursachen für Auktionatoren/Versteigerer, die zu einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit führen, finden Sie in der folgenden Auflistung.
Stimmband- und Kehlkopferkrankungen durch dauerhafte Stimmbeanspruchung: Auktionatoren sprechen oft über längere Zeiträume laut und schnell, um Gebote anzunehmen und das Publikum zu leiten. Dies kann zu Stimmbandentzündungen, Heiserkeit oder dauerhaften Kehlkopfschäden führen, die eine klare Artikulation unmöglich machen.
Herz-Kreislauf-Probleme durch Adrenalinausschüttung und Lampenfieber: Auktionen sind oft temporeich, hektisch und verlangen schnelle Reaktionen. Es kann zu erhöhtem Blutdruck, Herzrasen oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen des Auktionators kommen, insbesondere bei Personen mit einer bestehenden Veranlagung für Herzprobleme.
Unfall- und Verletzungsrisiko durch den Umgang mit Auktionsgegenständen: Auktionatoren arbeiten oft mit wertvollen, sperrigen oder zerbrechlichen Objekten, die sie präsentieren oder begutachten müssen. Beim Heben, Tragen oder Präsentieren von Auktionsstücken besteht das Risiko von Stürzen, Schnittverletzungen oder Prellungen, insbesondere wenn große Möbelstücke, Kunstwerke oder Sammlerstücke bewegt werden.
Berufsunfähigkeitsversicherungen für Auktionatoren
Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Auktionatoren zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.
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BU Infothek Auktionator
Mit Ende dreißig zahlen Sie als Auktionator Versicherungsprämien zwischen knapp 100 Euro und über 350 Euro. Dafür erhalten Sie im Ernstfall eine monatliche BU-Rente von 2.000 Euro bis zum Beginn des regulären Rentenalters. Dass die Preisschere so weit auseinandergeht, liegt teils an den unterschiedlichen Leistungen der Tarife, teils aber auch daran, dass die Versicherer unterschiedlich kalkulieren. Machen Sie deshalb unbedingt einen Vergleich, bevor Sie Ihre BU abschließen!
Aufgabenbereich: Der Unterschied zwischen einem Auktionator und einem Versteigerer ist bezüglich der tatsächlichen Aufgaben sehr gering. Vielmehr unterscheiden sich Auktion und Versteigerung bei der Auftragsvergabe. Während bei einer Auktion eine Privatperson oder ein Gewerbetreibender sich an einen Auktionator wendet, der für ihn Kaufverträge anbahnt, liegt Versteigerungen meist ein Schuldverhältnis zugrunde.
Hier kommen durch vertragliche und gesetzliche Pfandrechte in Pfand genommene Sachen und Rechte unter den Hammer. Bevor die Versteigerungsgegenstände tatsächlich verkauft werden, haben der Auktionator oder Versteigerer bereits einiges an Vorbereitungsarbeit geleistet. Sie prüfen die Herkunft und den Zustand der Gegenstände und taxieren den Wert.
Dann beraten sie den Auftraggeber und legen angemessene Mindestpreise fest. Da Auktionen in der Regel öffentlich sind, kümmern sich Auktionatoren und Versteigerer darum, dass der Termin der Versteigerung öffentlich bekannt wird. Hierzu werden bekannte Interessenten angeschrieben und der Termin der Auktion in einschlägigen Fachblättern veröffentlicht. Von den zu versteigernden Objekten wird vom Auktionator ein Verzeichnis angelegt und es werden Vorbesichtigungstermine angeboten, sodass die Objekte vor der Auktion persönlich in Augenschein genommen werden können.
Dann erst kommt es zum eigentlichen Versteigerungsakt, bei dem der Auktionator oder Versteigerer die Objekte zeigt, die Zuschauer zum Bieten auffordert und den Zuschlag erteilt. Versteigerungsaufträge müssen danach gemäß einer ordentlichen Buchführung dokumentiert und abgewickelt werden.
Arbeitsplatz: Auktionatoren und Versteigerer arbeiten zumeist in Büros und Versteigerungsräumen. Sie verbringen oftmals viel Zeit vor dem Bildschirm, um Informationen und Preise zu recherchieren.
Beschäftigungsverhältnis: Auktionatoren können angestellt und freiberuflich tätig sein. Dasselbe gilt für Versteigerer. Diese werden in der Regel öffentlich bestellt und vereidigt. Auktionatoren wie Versteigerer brauchen für ihre Tätigkeit eine Erlaubnis vom Gewerbeamt.
Wenn Sie berufsunfähig werden, bedeutet das einen starken Einschnitt in Ihr Leben: Ihren bisherigen Beruf können Sie nicht mehr ausüben, damit kann es auch zu Geldmangel kommen. Sollten Sie nicht bereits durch andere Einkünfte abgesichert sein, sollten Sie unbedingt eine Berufsunfähigkeitversicherung abschließen. Sie können sie auch ergänzend zu weiteren Einkünften mit einer geringeren Summe abschließen.
Die Gesundheitsfragen im BU-Antrag sollten Sie sorgfältig und wahrheitsgemäß beantworten. Wird z.B. nach Erkrankungen der letzten fünf Jahre gefragt, kontaktieren Sie medizinische Einrichtungen und Ärzte, die Sie in diesem Zeitraum aufgesucht haben, und lassen Sie sich Informationen zu Diagnosen und verordneten Medikamenten geben. Ein Versicherungsvermittler kann Ihnen Hilfestellung bei der BU-Antragstellung geben.

