Berufsunfähigkeit Baustoffprüfer

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Baustoffprüfer

Baustoffprüfer haben nach Einschätzung der BU-Versicherer ein hohes Risiko berufsunfähig zu werden, weshalb diese sie oftmals in BU-Risikogruppe 4 einordnen. Was den Beruf so risikoreich macht, lesen Sie hier.

Berufsunfähigkeit Baustoffprüfer
Hohe BU-Risiko-Gruppe 4 für Baustoffprüfer

Baustoffprüfer haben einen verantwortungsvollen Beruf, der ihnen oftmals auch körperlich viel abverlangt. Das Risiko als Baustoffprüfer irgendwann berufsunfähig zu werden ist daher erhöht. Baustoffprüfer verbringen naturgemäß viel Zeit auf Baustellen und in Prüflabors, beides kann auf Dauer gesundheitlich belastend sein. Aus diesem Grund ist es für Baustoffprüfer umso wichtiger, für den Ernstfall mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vorzusorgen.

Dabei ist die vergleichsweise hohe BU-Risikogruppe natürlich nicht vorteilhaft: Ein hohes BU-Risiko führt beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung häufig zu hohen Kosten und dem Ausschluss von Risiken.

Trotzdem muss man als Baustoffprüfer nicht gleich aufgeben, denn wenn man die Angebote der Versicherer vergleicht, sieht man schnell, dass es viele verschiedene Tarife gibt und die Versicherer das Risiko teilweise nach ganz unterschiedlichen Kriterien bewerten. So kann sich auch für Baustoffprüfer ein enormes Sparpotenzial bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ergeben. Außerdem gilt: Je früher sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, umso günstiger wird es.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für Baustoffprüfer im Vergleich

Um Ihnen die Suche nach einer guten und günstigen Berufsunfähigkeitsversicherung für Baustoffprüfer zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an. Der Vergleich ist eine kostenfreie Serviceleistung.

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Berufsunfähigkeitsrelevantes Arbeitsumfeld von Baustoffprüfern

BU-Gruppe Baustoffprüfer

Grafik: BU Risikogruppe 4
1 = niedriges Risiko; 6 = hohes Risiko

Aufgabenbereich: Baustoffprüfer testen Baustoffe, Böden, Straßenbeläge und Bauwerke auf ihre Tragfähigkeit und Funktionalität. Diese Prüfung ist häufig auch entscheidend für die Sicherheit anderer Menschen, weshalb Baustoffprüfern ein hohes Maß an Verantwortung zukommt.

In der Ausbildung zum Baustoffprüfer kann man drei verschiedene Schwerpunkte wählen: Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik oder Asphalttechnik. Im Schwerpunkt Geotechnik ist der Baustoffprüfer oftmals vor Ort auf Baustellen und entnimmt Bodenproben, um diesen auf Altlasten zu untersuchen und zu entscheiden, ob der Boden als Baugrund geeignet ist. Baustoffprüfer messen außerdem den Grundwasserspiegel und führen Versickerungsversuche durch.

Die entnommenen Proben werden anschließend im Labor untersucht und entsprechend geltender Normwerte ausgewertet. Der Baustoffprüfer muss dabei immer auf dem neuesten Stand sein und Gütevorschriften, Normtabellen sowie rechtliche Vorgaben genau kennen. Baustoffprüfer im Schwerpunkt Mörtel- und Betontechnik untersuchen die Baustoffprüfer vor allem Baustoffe wie Estriche, Mörtel, Putz und Beton, zudem deren Ausgangsstoffe und bereits gefertigte Bauteile aus Beton. Nachdem sie die Proben entnommen haben, stellen sie häufig auch Prüfkörper her. Das heißt sie stellen eine kleinere Version verbauter Teile her, um sie im Labor verschiedenen Tests unterziehen zu können. Baustoffprüfer im Bereich Asphalttechnik prüfen verschiedene Asphaltarten, bitumenhaltige Bindemittel und andere Arten von teer- und pechhaltigen Gemischen.

Sie prüfen, ob der Asphalt richtig verbaut wurde und stellen sicher, dass er den geltenden Qualitätsansprüchen genügt. Neben der Entnahme von Proben und deren Analyse ist es die Aufgabe von Baustoffprüfern aller Fachrichtungen die Untersuchungsergebnisse zu dokumentieren und für den Auftraggeber einen entsprechenden Bericht über die gewonnen Erkenntnisse zu erstellen. Die Ergebnisse besprechen sie sowohl mit den Auftraggebern als auch mit anderen am Bau beteiligten Personen. Baustoffprüfer müssen in ihrem Arbeitsalltag sowohl mit größeren und kleineren Geräten und Maschinen (z.B. Bohrer, Druckprüfmaschinen u.ä.) zur Probeentnahme und Durchführung der Messungen arbeiten, als auch mit Computern und spezieller Software.

Arbeitsplatz: Baustoffprüfer arbeiten in Betrieben der Bauwirtschaft, in Steinbruchbetrieben, in der Fertigteilindustrie, in bautechnischen Untersuchungsämtern oder in Überwachungs- und Forschungsbetrieben. Baustoffprüfer sind auf Baustellen und in Labors tätig. Abschlussberichte werden meist in Büroräumen angefertigt.

Beschäftigungsverhältnis: Das Arbeiten auf der Baustelle birgt immer ein erhöhtes Unfallrisiko. Schutzkleidung und -helm sind daher Pflicht. Zudem sind Baustoffprüfer draußen der Witterung ausgesetzt und müssen bei Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Zugluft arbeiten. Im Labor sind Baustoffprüfer häufig Dämpfen und Gasen ausgesetzt. Auch der Geruchseinfluss von Chemikalien und Lösungsmitteln ist nicht zu unterschätzen.

Vieles wird in Handarbeit erledigt, weshalb die Funktionstüchtigkeit der Arme, Beine und Hände nicht eingeschränkt sein darf. Feinmotorik, Nahsehvermögen und gesunde Atemwege sind eine Grundvoraussetzung in diesem Beruf und nach vielen Berufsjahren häufig eingeschränkt, weshalb es hier zu einer Berufsunfähigkeit kommen kann.