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Prognose Krankenkassenbeitrag 2017

Auch 2017 werden viele Kassen die Zusatzbeiträge erhöhen

Zusatzbeiträge und kein Ende: Prognosen zufolge sollen die vom Arbeitnehmer getragenen Zusatzbeiträge der Krankenkassen 2017 erneut steigen.


Auch 2017 ist mit steigenden Beiträgen zu rechnen!

Seitdem 2015 der Sonderbeitrag der Krankenkassen weggefallen ist, dürfen die gesetzlichen Krankenkassen wieder Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern erheben. Während der gesetzlich vorgeschriebene Grundbeitrag in Höhe von 14,6 Prozent des Monatsbruttos paritätisch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen wird, muss der Zusatzbeitrag von den Arbeitnehmern allein entrichtet werden.

Die Krankenkassen erheben ihn dabei nach ihrem jeweiligen Finanzbedarf in unterschiedlicher Höhe: Während einige wenige Kassen ihren Mitgliedern keine oder nur geringe Zusatzkosten berechnen, machen die Kosten bei anderen im schlimmsten Fall 1,7 Prozent mehr aus.

2016 hatten zahlreiche Kassen ihren Zusatzbeitrag im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Auch im Jahr 2017 ist wieder mit Kostensteigerungen zu rechnen: Betrug der Gesamtbeitrag 2016 im Durchschnitt 15,7 Prozent, wird für das kommende Jahr mit einer nochmaligen Steigerung um 0,3 Prozentpunkte gerechnet, so dass der Kostenanteil insgesamt bei 16 Prozent läge.

Erhöhung der Krankenkassenbeiträge 2017: Kosten im Gesundheitssystem steigen

Die steigenden Beiträge gehen vor allem auf die sich stetig erhöhenden Kosten im Gesundheitssystem zurück: So tragen der demographische Wandel und der medizintechnische Fortschritt zu den teureren Beiträgen bei. Bereits im Jahr 2015 hat die Finanzierung neuer Arzneimittel bei einigen Kassen unkalkulierte Kostenlöcher hinterlassen.

Ab 2016 schlägt unter anderem die Krankenhausreform zu Buche: Diese soll die Auslastung in den Krankenhäusern verbessern und Qualitätsstandards in der Pflege sichern. Zur Durchführung der Reform veranschlagt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bis 2020 Kosten in Höhe von rund 10 Mrd. Euro; die gesetzlichen Krankenversicherungen tragen laut BMG davon voraussichtlich 90 Prozent.

Auch das 2015 verabschiedete Präventionsgesetz, welches die Gesundheitsvorsorge der Bundesbürger fördern soll und ausschließlich von den Kranken- und Pflegekassen finanziert wird, erfordert jährliche Ausgaben von mehr als 500 Mio. Euro.

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Noch höhere Krankenkassenbeiträge bis 2020?

Der Trend zum Beitragsanstieg wird sich wohl noch ein paar Jahre fortsetzen: Wird für 2017 schon mit einem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 1,4 Prozent gerechnet, vermutet GKV-Verbandschefin Doris Pfeiffer für das Jahr 2019 Zusatzbeiträge von 1,8 Prozent.

Jürgen Wasem, Professor für Medizinmanagement an der Universität Duisburg, geht in einer Studie sogar von einer Erhöhung des Zusatzbeitrages auf mindestens 2,4 Prozent bis 2020 aus. Derartige Prognosen lösen in der Bundespolitik Unmut aus: Um die Versicherten zu entlasten, fordern viele Politiker eine Rückkehr zum solidarischen Finanzierungsprinzip durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Als weitere Möglichkeit zur Entlastung der Versicherten wird auch die Idee einer Bürgerversicherung wieder ins Gespräch gebracht.

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