Krankenkassenbeitrag 2022

Krankenkassenbeitrag 2022: Die Kassen im Vergleich

Aufgrund der Corona-Lage benötigen die gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2022 voraussichtlich mehr Finanzmittel. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag, der 2021 bei 1,3% lag, würde somit tendenziell steigen.

Krankenkasse Zusatzbeitrag: Was ändert sich 2022?

Krankenkassenbeitrag 2021

Um die Beitragszahler nicht unnötig zu belasten, ist der durchschnittliche Zusatzbeitrag für 2022 allerdings per Gesetz auf 1,3% festgelegt worden. Der Beitrag bleibt also grundsätzlich erst einmal gleich.

Ändern kann sich trotzdem etwas für Sie: Die einzelnen Kassen dürfen ihre Zusatzbeiträge nämlich weiterhin frei gestalten.

Von den 36 bundesweit für alle Personengruppen geöffneten Krankenkassen halten beinahe alle ihre Beiträge aber auch im Jahr 2022 stabil. Vier Kassen senken ihren Beitrag sogar, die Handelskrankenkasse (hkk) erhöht ihn.

Dennoch bleibt sie mit 0,69% Zusatzbeitrag die günstigste der überregionalen Krankenkassen. Eine Übersicht über Beitragssätze und Zusatzbeiträge 2022 finden Sie in der nachstehenden Tabelle.

Übersicht Krankenkassenbeiträge 2022

Krankenkasse Beitrag insgesamt 2022 (in %) Zusatzbeitrag 2022 (in %)
AOK Plus 15,8 % 1,2 %
Audi BKK 15,7 % 1,1 %
Bahn-BKK 15,8 % 1,2 %
Barmer 16,1 % 1,5 %
Bertelsmann BKK 15,6 % 1,0 %
BIG direkt gesund 15,9 % 1,3 %
BKK firmus 15,44 % 0,84 %
BKK Gildemeister Seidensticker 15,5 % 0,9 %
BKK Linde 15,9 % 1,3 %
BKK Pfalz 16,0 % 1,4 %
BKK Provita 15,9 % 1,3 %
BKK VBU 16,2 % 1,6 %
BKK Verbund Plus 15,7 % 1,1 %
BKK 24 17,2 % 2,5 %
Continentale BKK 15,85 % 1,25 %
DAK Gesundheit 16,1 % 1,5 %
Debeka BKK 15,8 % 1,2 %
energie-BKK 15,98 % 1,38 %
Heimat Krankenkasse 15,7 % 1,1 %
HEK 15,9 % 1,3 %
hkk 15,29 % 0,69 %
IKK – Die Innovationskasse 15,9 % 1,3 %
IKK Classic 15,9 % 1,3 %
IKK gesund plus 15,7 % 1,1 %
KKH 16,1 % 1,5 %
Knappschaft 16,2 % 1,6 %
Mobil Krankenkasse 15,89 % 1,29 %
Novitas BKK 16,14 % 1,54 %
pronova BKK 16,1 % 1,5 %
R+V Betriebskrankenkasse 15,8 % 1,2 %
Salus BKK 16,05 % 1,45 %
SBK 15,9 % 1,3 %
Techniker Krankenkasse 15,8 % 1,2 %
TUI BKK 15,85 % 1,25 %
Viactiv Krankenkasse 16,2 % 1,6 %
vivida BKK 15,9 % 1,3 %
WMF BKK 16,2 % 1,6 %

Regionale Kassen im Blick behalten

Auf den ersten Blick ändert sich damit wenig an den bisherigen Beiträgen. Neben den bundesweit geöffneten gibt es jedoch auch noch die regionalen Krankenkassen. Daneben gibt es Kassen, die nur den Mitarbeitern bestimmter Betriebe zur Verfügung stehen.

Diese Versicherer verändern ihre Zusatzbeiträge 2022 teils deutlich: Mitglieder der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland etwa zahlen dann 1,3% statt 0,9% Zusatzbeitrag, für Angehörige der BKK Dürkopp Adler dagegen sinkt der Beitrag um 0,32% von 1,2% auf 0,88%.

Mit den Angeboten der kleineren Kassen gibt es insgesamt viele Möglichkeiten zu sparen: So erhebt die nur in Hamburg und Nordrhein-Westfalen verfügbare BKK EUREGIO lediglich 0,35% an Zusatzbeitrag, die BMW BKK nur 0,3%.

Ein Vergleich der verschiedenen Kassen kann sich also lohnen! Achten Sie dabei unbedingt auf die Höhe des Gesamtbeitrags bzw. des Zusatzbeitrags.

Regionale Krankenkasse

Bei einer regional geöffneten Krankenkasse können Sie Mitglied werden, wenn Sie in dem entsprechenden Bundesland leben oder arbeiten. Viele regionale Kassen sind in mehreren Bundesländern verfügbar. Einer betriebsbezogenen Krankenkasse können Sie nur beitreten, wenn Sie für den jeweiligen Betrieb arbeiten.

Extraleistung gefällig? Neben den üblichen gesetzlichen Leistungen bieten die Kassen unterschiedliche Extraleistungen: Einige Krankenkassen zahlen z.B. mehr Schutzimpfungen als andere. Leistungen wie Kinderwunschbehandlungen, Homöopathie oder Osteopathie werden von den Krankenkassen ebenfalls unterschiedlich bezuschusst.

Sind Ihnen bestimmte Leistungen wichtig, sollten Sie beim Vergleich natürlich auch darauf achten, ob sie von einer günstigeren Krankenkasse angeboten werden.

Wie kann ich die Krankenkasse wechseln?

Seit Kurzem ist ein Wechsel der Krankenkasse einfacher möglich als bisher: Kassenmitglieder teilen ihrer Wunschkasse einfach mit, dass sie bei ihr Mitglied werden möchten. Mitgliedschaftsanträge bieten die meisten Krankenkassen online auf ihrer Webseite an.

Die Krankenkasse prüft dann, ob sie Sie aufnehmen kann. Ist das möglich, übernimmt sie die Kündigung bei Ihrer alten Kasse selbst ‒ Sie brauchen nichts weiter zu tun.

Info: Ab 2021 sind Sie nicht mehr 18 Monate, sondern nur noch zwölf Monate an Ihre Krankenkasse gebunden. Sie können die Kasse also theoretisch jedes Jahr aufs Neue wechseln.

Nach der Annahme müssen Sie nur noch Ihren Arbeitgeber über Ihren Wechsel informieren. Der Arbeitgeber meldet Sie dann bei Ihrer neuen Krankenkasse an. Rentner informieren ihren Rentenversicherungsträger.

Krankenkassenbeitrag 2022: Die Krankenkassen im Vergleich

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