Krankenkassenbeitrag 2015

Krankenkassenbeitrag 2015: Vergleichen lohnt sich!

Insgesamt 65 Versicherer erheben seit Beginn 2015 geringere Krankenkassenbeiträge. Da andere Krankenkassen die Beiträge unverändert gelassen oder sogar erhöht haben, sind Krankenkassenwechsel vorprogrammiert. 

Fragen
Krankenkassenbeitrag 2015:
Lohnt sich der Wechsel?

Bis Ende 2014 belief sich der Krankenkassenbeitrag, den Kassenmitglieder an die gesetzliche Krankenkasse abführen müssen, auf 14,6 Prozent Grundbeitrag vom Monatsbrutto, wobei je 7,3 Prozent von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen wurden.

Zusätzlich gaben die Arbeitnehmer noch einmal 0,9 Prozent ihres monatlichen Bruttolohns als Sonderbeitrag an ihre Krankenversicherung ab.

Diese 0,9 Prozent gelten jedoch ab 2015 nicht mehr – fortan entfällt der Sonderbeitrag. Stattdessen dürfen die gesetzlichen Kassen nun einen Zusatzbeitrag erheben, der sich nach dem Finanzbedarf der jeweiligen Kasse richtet.

Nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes (http://www.gkv-zusatzbeitraege.de/service/versicherten_service/ krankenkassenliste/krankenkassen.jsp?pageNo=1#krankenkassen) werden die beiden regionalen Kranken-kassen BKK Euregio und Metzinger BKK ganz auf einen Zusatzbeitrag verzichten. Daneben erheben weitere 63 der 124 deutschen Krankenkassen einen Zusatzbeitrag, der unter den bisherigen 0,9 Prozent liegt. Für Versicherte dieser Kassen wird der Krankenkassenbeitrag somit günstiger.

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Einige Versicherer haben die Krankenkassenbeiträge 2015 erhöht!

Es gibt allerdings auch Krankenversicherer, die die Höhe der bisherigen Kassenbeiträge beibehalten oder ihre Beiträge sogar erhöhen. Das dürfte viele Kunden zu einem Wechsel der Krankenkasse veranlassen: Nach Angaben der Zeitschrift „Finanztest“ 01/2015 kann ein Gutverdiener mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 4.125 Euro etwa 446 Euro pro Jahr sparen, wenn er von einer Kasse mit 15,5 Prozent Beitragssatz zu einem versicherer mit 14,6 Prozent Beitragssatz wechselt.

Ein Arbeitnehmer mit einem Einkommen von 2.000 Euro spare immerhin noch 216 Euro. Wer von einer gesetzlichen Krankenkasse zu einer anderen wechseln möchte, kann dies ohne großen Aufwand tun: Ein Wechsel ist nach einer Beitragserhöhung grundsätzlich immer möglich; zudem können alle wechseln, die bereits 18 Monate oder länger Mitglied in ihrer Krankenkasse sind. Es gilt eine zweimonatige Kündigungsfrist.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden sich grundsätzlich kaum voneinander, so dass Mitglieder durch den Wechsel höchstens geringe Einbußen zu erwarten haben. Extraleistungen der Kassen, so „Finanztest“, würden jedoch teils zurückgefahren, was vermutlich mit den Beitragssenkungen in Zusammenhang stehe: So habe die Techniker Krankenkasse bereits ihren Zuschuss zur Osteopathie gekürzt; die BKK Mobil Oil gewähre ihren Mitgliedern eine geringere Barprämie für Gesundheitsmaßnahmen als bisher. Beide Krankenkassen berechnen einen Krankenkassenbeitrag von insgesamt 15,4 Prozent.

Unzufrieden mit den Kassenleistungen? Private Krankenversicherer bieten mehr

Prinzipiell erhalten die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen für ihre Krankenkassenbeiträge nur das Notwendige. Ein größeres Leistungsspektrum haben private Krankenversicherer, die ihren Mitgliedern verschiedene Tarife anbieten. Dabei ist die Privatversicherung nicht nur eine Versicherung für besser verdienende Angestellte: Auch Selbständigen, Freiberuflern, Studenten und Beamten steht der Weg in die PKV offen. Attraktiv ist der Eintritt in eine private Krankenversicherung vor allem für Junge und Gesunde, denn der zu zahlende Beitrag errechnet sich maßgeblich aus dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand des Versicherungswilligen.

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