Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr

Was sich hinter einer privaten Unfallversicherung verbirgt, ist Ihnen sicherlich klar. Bei einer unfallbdingten Erkrankung, Verletzung oder Behinderung erhalten Sie einmalig eine vorher vereinbarte Geldsumme. Doch was versteht man unter einer „Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr“?

Die Unfallversicherung ist ein sinnvolles Versicherungsprodukt. Insbesondere Selbständige, Senioren, Hausfrauen und weitere Gruppen, die normalerweise nicht in die gesetzliche Unfallversicherung einzahlen, sollten über den Erwerb einer Unfallversicherung nachdenken: Ansonsten sind sie meistens nicht umfassend gegen die Folgen eines Unfalles abgesichert.

Unfälle können beispielsweise eine bleibende Behinderung nach sich ziehen. Ist der Geschädigte unfallversichert, zahlt die Versicherung ihm einen bestimmten Anteil an einer zuvor vereinbarten Versicherungssumme aus, mit deren Hilfe etwa ein behindertengerechter Umbau des eigenen Hauses bezahlt werden kann.

Beim Erwerb einer Unfallversicherung gibt es einiges zu beachten: So können Verträge mit und ohne Progression abgeschlossen werden. Manche Tarife bieten auch eine Unfallrente statt einer Einmalauszahlung an oder kombinieren beides miteinander. Schließlich gibt es auch Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr.

Beitragsrückgewähr der Unfallversicherung auch bei Unfall

Eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr funktioniert anders als eine normale Unfallversicherung: Während diese eine reine Risikoversicherung darstellt, kombiniert die Versicherung mit Beitragsrückgewähr Risikoversicherung und Kapitallebensversicherung.

Nur ein gewisser Teil der Prämie wird von der Versicherung in die Unfallversicherung selbst investiert; der größere Anteil wird als Sparbeitrag verzinst und zum Ende der Vertragslaufzeit gegebenenfalls mit Schlussüberschüssen ausgezahlt. Insofern wird eigentlich kein „Beitrag“ zurückgezahlt, sondern das mit dem Beitrag ersparte Kapital.

Zusätzlich gibt es den Unfallschutz, der wie gewohnt bei bleibenden Unfallschäden greift. Für die Auszahlung des Sparanteils spielt es keine Rolle, ob die Unfallversicherung in Anspruch genommen wird oder nicht.

Alternative: Unfallversicherung und Sparvertrag separat abschließen

Viele Experten raten eher dazu, statt einer Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr getrennte Verträge abzuschließen – eine ganz normale Unfallversicherung und einen separaten Sparvertrag. Der Grund: Auch bei einer Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr wird nur der Teil, der nicht zur Risikoabdeckung dient, zum Sparen genutzt – somit werden Unfallversicherung und Sparanlage ohnehin getrennt geführt und müssen auch getrennt bezahlt werden.

Die Verzinsung des Sparanteils fällt im Durchschnitt jedoch schlechter aus als bei einer Investition in einen anderen Sparvertrag wie beispielsweise einen Fonds- oder Banksparplan. Wer sich für eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr interessiert, sollte sich vor dem Abschluss eines solchen Vertrages außerdem klar machen, dass er sich für viele Jahre an die Police bindet, bevor er in den Genuss des Ersparten kommt.

Wird der Vertrag zuvor gekündigt, gibt es meist nur einen Teil des bisher Eingezahlten zurück.

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