Unfallversicherung Kosten

Die Kosten einer Unfallversicherung im Überblick

Die Kosten einer Unfallversicherung sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Wir sagen Ihnen was genau die Beitragshöhe beeinflusst und zeigen Ihnen so, wo Sie sparen können.

Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur Unfälle ab, die auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder am Arbeitsort bzw. in der Schule selbst passieren. Weit über die Hälfte aller Unfälle findet allerdings zuhause und in der Freizeit, etwa beim Sport, statt.

Stürze, Schnittverletzungen und Verbrennungen – der Haushalt ist ein Gefahrenhort. Der gesetzliche Unfallschutz ist daher also keineswegs ausreichend, wenn Sie für den Fall einer eintretenden Invalidität vorsorgen wollen.

Eine private Unfallversicherung ist daher unerlässlich und kann schon günstig zu haben sein. Allerdings nur, wenn man weiß, worauf man beim Abschluss achten muss. Wir sagen Ihnen im Folgenden welche Punkte bei der Berechnung der Beiträge für Ihre Unfallversicherung eine Rolle spielen und wie Sie den richtigen Versicherer für Ihre Bedürfnisse finden können. 

Wie setzen sich die Kosten einer Unfallversicherung zusammen?

Bei der Berechnung der Beiträge einer Unfallversicherung spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Die Versicherer gewichten diese teils verschieden, wodurch es zu Unterschieden in Beitrags- und Leistungsgestaltung kommen kann. 

Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand: Durch die Einführung der Unisex-Tarife spielt das Geschlecht bei der Beitragsbemessung keine Rolle mehr. Kamen Frauen vormals in der Unfallversicherung günstiger weg, weil sie meist weniger risikoreiche Hobbys ausüben als Männer ist dieser Aspekt nun hinfällig. Allerdings sind Alter und Gesundheitszustand wichtige Parameter in der Beitragsberechnung.

Im Alter steigt die Unfallwahrscheinlichkeit an, zudem ist man in jungen Jahren noch selten von  schweren Vorerkrankungen betroffen. Vorerkrankungen führen bei späterem Abschluss häufig zu Risikoaufschlägen und Leistungsausschlüssen. Ein früher Abschluss der Unfallversicherung ist also in jedem Fall zu empfehlen. 

Beruf: Auch wenn das Unfallrisiko im Beruf über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt ist, schließen die privaten Unfallversicherer auch dieses mit ein, weil sie umfassenden Unfallschutz bieten wollen. Im Schadensfall heißt das für Sie, dass Sie von zwei Stellen Gelder erhalten können. Allerdings ist der entscheidende Nachteil der, dass Sie sofern Sie einen riskanten Beruf ausüben auch in der privaten Unfallversicherung draufzahlen müssen.

Ein Beruf mit hohem Unfallrisiko führt zu hohen Prämien und Leistungsausschlüssen in der privaten Unfallversicherung. Es gibt spezielle Freizeitunfallversicherungen, die nur die Unfälle, die in der Freizeit passieren absichern, sofern eine gesetzliche Unfallversicherung besteht. Dies kann für Angehörige von Hochrisikoberufen eine Alternative sein

Leistungsumfang und vereinbarte Dynamik: Wie hoch die Kosten für eine Unfallversicherung sind hängt natürlich auch davon ab, welchen Leistungsumfang Sie wünschen. Wollen Sie zusätzlich zum Invaliditätsschutz auch eine Absicherung im Todesfall oder Krankenhaus-Tagegeld, dann treibt das die Kosten der Unfallversicherung natürlich in die Höhe. Auch die Vereinbarung einer Dynamik, also das sukzessive Ansteigen der Versicherungssumme, führt zu steigenden Beiträgen. Dies kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn zu Versicherungsbeginn der Beitrag noch sehr niedrig gehalten werden muss. 

Versicherungssumme und Zahlungsintervall: Wenn Sie sich dazu entscheiden die Beiträge einer Unfallversicherung jährlich, statt monatlich zu zahlen, dann ist das ein finanzieller Vorteil für Sie. Auch die Höhe der vereinbarten Versicherungssumme hat direkten Einfluss auf die Beitragshöhe der Unfallversicherung. Allerdings sollten Sie hier keine falschen Kompromisse machen. Eine Unfallversicherung zahlt, wenn nach einem Unfall ein bleibender Schaden entstanden ist, d.h. Sie über viele Jahre körperlich eingeschränkt sind. Die Versicherungssumme sollte daher unbedingt hoch genug gewählt werden.

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