Riester Rente Geringverdiener

Riester-Sondertarif: Riester Rente für Geringverdiener

Menschen mit geringem monatlichen Einkommen haben in der Regel einen geringen finanziellen Spielraum für eine private Altervorsorge. Um die Lage für einkommensschwache Berufstätige zu verbessern, hat die Initiative des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) nun zusammen mit der DWS ein günstiges Riester-Produkt auf den Markt gebracht.

Riester Geringverdiener
Riester Rente wird für Geringverdiener attraktiver.

Der Riester-Sondertarif ohne Verwaltungskosten soll den Zugang zu einer eigenen Vorsorge für die Bevölkerungs-gruppe erleichtern, die eine zusätzliche Altersvorsorge am dringendsten benötigt.

Nach einem Abschlussrückgang der Riester Rente in den vergangenen Quartalen, an dem unter anderem auch die negative Medienberichterstattung Schuld trägt, soll das neue Produkt für neuen Aufschwung sorgen. Zwar war das Altersvorsorgemodell Riester Rente schon ursprünglich auf Geringverdiener zugeschnitten, erweist sich aber für viele als nicht rentabel. Zum Beispiel dann, wenn ihre Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung unter dem Grundsicherungsniveau bleiben. In diesem Fall werden die Ansprüche aus der Riester Rente verrechnet.

Für viele Geringverdiener bedeutete dies, dass sie trotz ihrer jahrelangen Einzahlungen in die Riester Rente am Ende keine finanziellen Vorteile aus dieser Art der Altersvorsorge erhielten. Auch wurde die erzielte Rendite bei geringer Sparleistung oft von den Kosten für den Riester-Vertrag vollständig überdeckt. Nachbesserungen seitens der Regierung, wie etwa bei der Beantragung von Zulagen, oder die Einführung des Mindestjahresbeitrags von 60 Euro haben bisher kaum neue Riester-Sparer angelockt.

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Riester Rente

Sondertarif „DWS TopRente“ lockt mit effektiverem Sparmodell

Der neue Sondertarif „DWS TopRente“, den das DIA kürzlich in Berlin vorstellte, enthält daher weder Vertriebskosten noch Verwaltungsgebühren und richtet sich an zwei Zielgruppen: Hartz-IV-Empfänger und Arbeitnehmer ab 30 mit einem Jahresnettoeinkommen unter 11.000 Euro.

Laut des Instituts könnte mit diesem Sondertarif beispielsweise eine alleinerziehende, Hartz IV beziehende Frau mit einem Kind bei einer 37-jährigen Laufzeit und einem Eigenbeitrag von insgesamt 2.220 Euro durch die Grund- und Kinderzulage auf eine Gesamteinlage in Höhe von 12.598 Euro kommen. Dabei liegt die jährliche Eigenleistung weit unter den staatlichen Zulagen pro Jahr.

Verbesserung der Rentenkonzepte

Ob das Konzept Riester Rente in Zukunft mithilfe des Sondertarifs für Geringverdiener einen nachhaltigen Aufschwung erhält, hängt unter anderem auch von weiteren Verbesserungen des gesetzlichen Renten-Modells ab. Bis dato bleibt ungeklärt, wie das Verrechnungsproblem der Riester Rente beim Rückfall in die Grundsicherung gelöst wird.

Um eine große Anzahl von Geringverdienern für die Riester Rente zu gewinnen, muss es für sie deutliche Kostenvorteile geben. Im Rahmen des Altersvorsorge-Verbesserungsgesetzes der Bundesregierung wird entschieden, ob der Staat zukünftig Freibeträge für die eigene Altersvorsorge schaffen wird.

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