Rentenversicherung Beitrag

Private Rentenversicherung Beitragshöhe

Wer eine private Rentenversicherung abschließen will, muss sich zuvor viele Fragen stellen. Eine davon lautet: Welche Rente möchte ich später beziehen? Die Höhe der späteren Monatsrente hängt maßgeblich von der Beitragshöhe zur privaten Rentenversicherung ab, die man deshalb sorgfältig wählen sollte.

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Wie hoch sollte der
Rentenversicherungsbeitrag sein?

Mit der privaten Rentenversicherung ist es ähnlich wie mit anderen Versicherungen: Aus den Beiträgen, die man zahlt, ergeben sich die späteren Leistungen.

Die Beitragshöhe der privaten Rentenversicherung ist somit ein Faktor, der die Rente maßgeblich bestimmt. Sie ist allerdings nicht der einzige: Bei einigen Versicherern zahlen die Kunden mehr als bei anderen – und erhalten am Ende doch nur die gleiche Leistung. Das liegt meist daran, dass die Versicherungsanbieter unterschiedlich hohe Abschluss- und Verwaltungsgebühren verlangen. Wer sich mit dem Gedanken an eine private Rentenversicherung trägt, sollte also zunächst einen umfassenden Anbietervergleich durchführen.

Da sich die Rente zu einem Teil aus Überschüssen ergibt, die jedoch nicht garantiert sind, lohnt es sich auch, einen Blick auf den bisherigen Wirtschaftserfolg der Versicherer zu werfen. Bei manchen sind höhere Überschüsse – und somit eine höhere Gesamtrente – wahrscheinlicher als bei anderen. Neben der Leistung der Versicherung sind zudem die Konditionen der Versicherer wichtig: So spielen bestimmte Gesellschaften etwa nicht mit, wenn der Sparer bei kurzzeitigen finanziellen Engpässen eine Beitragsstundung wünscht.

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Beitragshöhe der privaten Rentenversicherung wählen

Hinsichtlich der Beitragshöhe gilt: Wer früh zu sparen anfängt, kann sich mehr Zeit lassen. Unterstellt man die gleiche Rentenhöhe bei gleichem Rentenbeginn, so muss ein 25-Jähriger weniger Beiträge einzahlen als ein 35-Jähriger. Umgekehrt erzielt der 25-Jährige eine höhere Rente, wenn die Höhe seiner Beiträge zur privaten Rentenversicherung dieselbe ist wie die des 35-Jährigen. Insofern ist es natürlich ratsam, eine Privatrente schon so früh wie möglich zu besparen.

Auch die Zahlung höherer Beiträge wirkt sich positiv auf die Rentenhöhe aus: Im Oktober 2011 testete die Zeitschrift „Finanztest“ die Angebote von 36 Versicherern, die klassische private Rentenpolicen anbieten. Die Modellkunden sollten dabei einen Vertrag über 30 Jahre besparen und jährlich 1.200 Euro in den Vertrag einzahlen. Beitragsrückgewähr im Todesfall und eine Rentengarantiezeit von zehn Jahren waren jeweils eingeschlossen. Im Ergebnis lagen die besten Garantierenten bei knapp 200 Euro. Das mag für manchen zunächst nach wenig klingen, kann durch höhere Beitragszahlungen in die Privatrente aber individuell gesteigert werden. Man sollte zudem nicht vergessen, dass die Ausschüttung von Überschüssen die Rente positiv beeinflussen kann, und dass die Rente lebenslang gezahlt wird: Wer alt wird, kann sich also freuen.

Sparer, die nicht damit rechnen, nach Beginn des Rentenalters noch viele Jahre zu leben, können am Ende der Sparzeit auch eine Kapitalauszahlung wählen. Die Modellkunden der Stiftung Warentest erzielten damit je nach Versicherer etwa zwischen 44.000 Euro und 50.000 Euro, die Überschüsse nicht eingerechnet.

Bei Fondspolicen liegt der Fall unter Umständen anders als bei den klassischen Verträgen: Hier steht die Beitragshöhe nicht proportional zum möglichen Gewinn. Sparer, die in Fondspolicen investieren, müssen sich bewusst machen, dass sie ihre Einlagen auch einbüßen können – denn die Entwicklung des Sparguthabens steht und fällt mit den Fonds, in die es investiert wird. Hier ist die Beitragshöhe zur privaten Rentenversicherung also nicht zwangsläufig entscheidend für die Höhe der späteren Rente.

Versorgungslücke ermitteln

Für viele ist die private Rentenversicherung nicht die einzige Altersabsicherung, sondern stellt lediglich eine Zusatzversorgung dar. Sie sollten daher zunächst Ihre Versorgungslücke ermitteln, indem Sie errechnen, wie hoch die Differenz zwischen der zu erwartenden Versorgung und Ihrem tatsächlichen Bedarf ist. Je nachdem, wieviel an Rente Sie zusätzlich benötigen, können Sie die Beitragshöhe für eine private Rentenversicherung höher oder niedriger ansetzen. Lassen Sie sich vor Abschluss eines Vertrages in jedem Fall genau vorrechnen, wie hoch die garantierte Rente sein wird.

Beitrags-Tipp zur privaten Rentenversicherung

Sie können die Beitragshöhe zur privaten Rentenversicherung ein wenig senken, wenn Sie jährliche statt monatliche Zahlungsweise wählen, dann wird der Beitrag nämlich auch jährlich verzinst. Viele Versicherer verlangen außerdem Zuschläge für Ratenzahlungen, wenn die Prämien zur Privatrente monatlich fließen. Dies gilt allerdings nur für die klassische private Rente. Setzt man hingegen auf eine Fondspolice, ist die monatliche Zahlweise vorteilhafter: Ansonsten kauft der Anleger die Fondsanteile womöglich gerade dann, wenn diese besonders teuer sind.

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