PKV Beitragserhöhung 2018

Beitragserhöhung: Wie Sie reagieren können!

Es ist mal wieder soweit: Einige private Krankenversicherer erhöhen ihre Beiträge und das mitunter kräftig. Wieso es dazu kommt und was Sie im Fall einer Beitragserhöhung tun können, lesen Sie hier. 

Pünktlich zum Jahreswechsel sind auch 2018 Anschreiben der Versicherer verschickt worden, in denen den Versicherungsnehmern Beitragserhöhungen angekündigt wurden.

In diesem Jahr fällt diese auch in der privaten Krankenversicherung (PKV) bei einigen Anbietern deutlich aus. Allerdings sind in vielen Fällen nicht die bereits bestehende Verträge betroffen, sondern vor allem das Neukundengeschäft, in dem die Erhöhungen zum Teil mehr als 50% betragen (was aber die Ausnahme bleibt).

Die PKV wird gerade für junge Leute immer unerschwinglicher. Besonders wer sich selbständig macht und damit weder Beihilfeanspruch noch zwingend ein Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze hat, hat an den hohen Beiträgen in der PKV zu knabbern.

Die positive Nachricht: Neben den Beitragserhöhungen gibt es aber auch Beitragssenkungen bei verschiedenen Versicherern zumindest in einigen Tarifen zu vermelden. Beitragserhöhungen sind zudem grundsätzlich vom Tarif und der Alterskohorte abhängig, der der Versicherte angehört. Die PKV Beitragserhöhung 2018 betrifft Sie also nicht unbedingt. Falls doch, lesen Sie hier was Sie dann tun können.

Warum steigt der PKV Beitrag?

Große Versicherer wie Allianz, Arag, Gothaer oder Barmenia haben für 2018 in einigen Tarifen zum Teil enorme Beitragsanpassungen vollzogen. Warum aber steigen die Beiträge so deutlich an?

Eine Beitragserhöhung in der PKV wird immer dann nötig, wenn die Einnahmen und Ausgaben der Versicherer durch die bisherigen Beiträge nicht mehr gedeckt werden können. In den letzten Jahren haben die Ausgaben der PKV aufgrund des medizinischen Fortschritts stark zugenommen.

Zudem werden die Versicherten immer älter, wodurch ebenfalls höhere Kosten entstehen. In der PKV darf eine Beitragsanpassung nur dann durchgeführt werden, wenn die Versicherungsleistungen in einem Tarif um mindestens 10% höher liegen als kalkuliert. In einigen Tarifen gilt eine Schwelle von 5%.

Sobald diese Werte überschritten werden, wird oftmals eine nachholende Anpassung vorgenommen, die dann für den Versicherten sehr hoch ausfällt. Diese Regelung wird von Verbraucherschützern seit Jahren bemängelt, wird aber bisher beibehalten. 

Was kann ich tun, wenn der PKV Beitrag steigt?

  • Eine Beitragsanpassung bringt immer auch ein Sonderkündigungsrecht mit sich, sodass der Kunde die Möglichkeit hat entweder beim selben Versicherer zu bleiben, aber den Tarif zu wechseln oder aber einen Anbieterwechsel in Betracht ziehen kann.
  • Es besteht zudem die Möglichkeit im eigenen Tarif auf Leistungen zu verzichten oder den Selbstbehalt zu erhöhen, um die Beiträge zu senken. Das Einräumen eines höheren Selbstbehalts sollte dabei wohl bedacht sein, denn Sie haben als Versicherungsnehmer nichts gewonnen, wenn Sie sich wegen zu hoher Eigenleistungen letztlich nicht mehr zum Arzt trauen.
  • Ein Tarifwechsel beim selben Anbieter hat dagegen den Vorteil, dass die Altersrückstellungen erhalten bleiben. Bei einem Wechsel in einen Tarif mit besseren Leistungen beim eigenen Anbieter können allerdings Risikozuschläge erhoben und Wartezeiten festgelegt werden. 
  • Bei einem Anbieterwechsel können diese nur in Höhe des Basistarifs mitgenommen werden. Was darüber hinausreicht, geht verloren. Ein Tarifwechsel beim selben Versicherer erfordert zudem keine erneute Gesundheitsprüfung. Durch den Ausschluss bestimmter Leistungen kann der Versicherungsnehmer aber auch solche Einschränkungen zumindest teilweise umgehen.
Wechsel der PKV

Wenn Sie sich für einen Wechsel des Anbieters in der privaten Krankenversicherung entscheiden, dann sollten Sie für sich genau definieren, welche Leistungen Sie wünschen und brauchen und einen guten Überblick über die Tarife der verschiedenen Anbieter haben.

Mit einem Vergleich der PKV ist das ganz einfach. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass Sie bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter mit ihrem jetzigen Alter eingestuft werden und damit die Beiträge höher ausfallen werden als bisher.

Zudem steht eine neuerliche Gesundheitsprüfung an, die schlimmstenfalls zur Ablehnung der Aufnahme führen kann. Trotzdem kann ein Wechsel die richtige Lösung sein, wenn Sie mit Ihrem derzeitigen Krankenversicherer und dessen Leistungen nicht zufrieden sind.

Private Krankenversicherungen im Vergleich

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