Besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze

Was ist der Unterschied zwischen der allgemeinen und der
besonderen Jahresarbeitsentgeltgrenze?

Unterscheiden muss man zwischen einer allgemeinen und einer besonderen Jahresarbeitsentgeltgrenze. Am 01. Januar 2003 wurde die allgemeine Versicherungspflichtgrenze abrupt von 40.500 Euro auf 45.900 Euro hoch gesetzt. Das Ziel dieser Maßnahme bestand darin, die Anzahl der Beitragszahler in der gesetzlichen Krankenversicherung zukünftig zu erweitern, womit eine dauerhafte finanzielle Stärkung der gesetzlichen Kassen erreicht werden soll.

Um zu verhindern, dass eine große Anzahl Versicherter, die bereits vor dieser Regelung Privatpatienten waren, dadurch unter die Versicherungspflicht fiel, hat man im Rahmen des Beitragssatzsicherungsgesetzes eine besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze eingeführt.

Von dieser Regelung profitieren können alle Privatpatienten mit Vollversicherung, die zum Jahreswechsel am 31. Dezember 2002 versicherungsfrei waren, weil ihr Jahresarbeitsentgelt die für das Jahr 2002 festgesetzte Grenze überschritt.

Die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze basiert auf dem Niveau der Jahresarbeitsentgeltgrenze im Dezember 2002. Ihre Höhe entspricht der Beitragsbemessungsgrenze. Für alle Festangestellten ist die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze maßgeblich.

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