Ratgeber Pflege- und Krankenzusatzversicherung

Neuer Ratgeber für Pflege- und Krankenzusatzversicherungen

Der Versicherungsdschungel, besonders was den Kranken- und Pflegezusatz-Schutz betrifft, kann sowohl erfahrenen als auch unerfahrenen Verbrauchern Probleme bereiten. Um den Überblick zu erleichtern, hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen einen Ratgeber zur Pflege- und Krankenzusatzversicherung veröffentlicht.

Ratgeber Pflegeversicherung und Krankenzusatzversicherung
Neuer Ratgeber Pflege- und Zusatzversicherungen

Das Interesse an privaten Pflege- und Kranken-zusatzversicherungen wächst stetig. Um die richtige Wahl zu treffen, ist es wichtig, sich umfassende Informationen einzuholen und über die Tücken des Marktes Bescheid zu wissen.

Im neuen Ratgeber der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (http://www.vz-nrw.de/home), berät Rechtsanwältin Elke Weidenbach Verbraucher in der Frage, welche Zusatzversicherungen ergänzend zur GKV wichtig sind und auf welche man eher verzichten kann.

Der vorwiegend für gesetzlich Versicherungsnehmer konzipierte Ratgeber liefert auch nützliche Hinweise für privat Versicherte.  Das Ziel des 160 Seiten umfassenden Ratgebers: Eine umfassende Verbraucheraufklärung zur sinnvollen Abdeckung von Versicherungslücken durch die Kosten, die von gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden.

Des Weiteren beinhaltet der Ratgeber auch konkrete Tipps zur Antragsstellung, zu allgemeinen Kündigungsrichtlinien und liefert Hilfestellung bei der Aufklärung über die Rechte im Streifall. Auch auf Marktneuheiten wie Pflege Bahr und Unisex-Tarife wird eingegangen.

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Pflegeversicherung

Unübersichtliche Pflegeversicherung

Laut Weidenbach ist die private Pflegeversicherung, aufgrund der niedrigen Kostendeckung im Pflegefall durch die gesetzlichen Kassen, eine der wichtigsten Policen überhaupt. Inzwischen ist weitgehend bekannt, dass die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse im Pflegefall keinesfalls ausreichen.

Im Ratgeber wird beispielsweise Pflegetagegeld nur dann empfohlen, wenn die freie Verfügung über die Leistungen im Pflegefall vordergründig sein soll. Die neue Pflege-Bahr Versicherung eignet sich, so Weidenbach, am meisten für chronisch Kranke mit erhöhtem Pflegerisiko. Zu beachten sei aber unbedingt, dass Geringverdienern im Fall eines Pflegefalls Leistungen auf die Grundversorgung angerechnet werden.

Im Bezug auf die Pflegerente rät Weidenbach zur garantierten Rente, da diese die Sicherste sei. Diejenigen Verbraucher, die ausschließlich professioneller Pflege im Ernstfall trauen, werden auf eine Pflegeergänzung hingewiesen. Generell hält Weidenbach es für ratsam, den Versicherungsschutz schon in frühen Jahren abzuschließen, um so Schwierigkeiten bei der Aufnahme wegen Vorerkrankungen zuvorzukommen.

Für eine weitergehende Hilfestellung in Fragen zu Pflegeversicherung können Sie den Ratgeber Private Pflegeversicherung kostenfrei und online nutzen.

Krankenzusatzversicherung gewinnt an Bedeutung

Krankenzusatzversicherungen werden zunehmend gefragt. Es gibt mittlerweile unzählige Anbieter und tausende Tarifkombinationen zur Auswahl. Der Ratgeber des Verbraucherschutzes Nordrhein-Westfalen liefert auch in diesem Segment wertvolle Ratschläge.

Bei Krankentagegeld-Policen sei beispielsweise auf genaue Berechnungen der Höhe zu achten, um nicht gegen das Bereicherungsverbot zu verstoßen. Wichtig sei auch, dass man das Krankentagegeld bis zu einer vereinbarten Summe schriftlich absichern lasse und zwar ohne Nachweis des Gewinns. Während diese Police vor existenziellen Notlagen schütze, befindet Weidenbach das Krankenhaustagegeld hingegen für eher unnötig.

Sie rät sowohl gesetzlich als auch privat Versicherten zu Privat- oder Chefarzttarifen, da so im Fall der Fälle Anspruch auf einen Spezialisten besteht. Stationäre Krankenzusatzversicherungen werden nur bei speziellen Ansprüchen empfohlen. Bei Kombitarifen sei ebenfalls Vorsicht geboten, da sie oft Überflüssiges enthielten.

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