Lebensversicherung Provision

Provisionsteilung: Ist das Feilschen bald erlaubt?

Die Aufsichtsbehörde BaFin überprüft derzeit das sogenannte Provisionsabgabeverbot, demzufolge Versicherungsvermittler den Kunden keine Rabatte einräumen dürfen. Bis zum Abschluss des Verfahrens verhängt die BaFin bei Zuwiderhandlungen keine Bußgelder.

Lebensversicherung Provisionsteilung
Lebensversicherung Provision: Teilen ist erlaubt.

Das Provisionsabgabeverbot von 1934 steht derzeit aufgrund einer Prüfung der Aufsichtsbehörde BaFin auf der Kippe.

Wenn es gekippt wird, bedeutet dies, dass künftig ein großer Teil der Kosten für den Verbraucher wegfällt: Bisher durften die Vermittler von Versicherungen ihre Provisionen nicht zugunsten der Verbraucher verringern. Nun rückt dies in greifbare Nähe.

Vor allem der Abschluss von Lebensversicherungen könnte für Kunden deutlich günstiger werden, denn bislang konnte sich die Provision bei Lebensversicherungen durchaus auf mehrere tausend Euro belaufen. Ebenso verhält es sich mit den Provisionen bei Rentenversicherungen (z.B. Riester Rente) und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Auf Sachversicherungen hingegen wird nur eine geringe Provision erhoben. Hier macht das Handeln um eine Teilung der Provisionen keinen Sinn.

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Lebensversicherung Provisionsweitergabe – ein kleiner Schritt zur Honorarberatung

Das Einstampfen des Verbotes könnte die Versicherungswirtschaft revolutionieren: Bis zu 100 Prozent der Provision könnte der Verbraucher sparen – dawmit wäre der Handel um den besten Preis auf dem Versicherungsmarkt eröffnet.

Entgegenkommen dürfte das vor allem Interessierten, die wenig Beratung durch einen Vermittler benötigen: Sie können ihr Wunschprodukt auswählen und anschließend mit dem Vermittler um den Preis feilschen – und da dieser wenig Arbeit mit dem Kunden hat, wird er ihm sicherlich gerne Rabatt gewähren.

Verfechter des Provisionsabgabeverbotes sehen genau hierin ein Problem: Für das Gros der Verbraucher sei Beratung wichtig; ein Preiskampf führe jedoch automatisch zu einer Qualitätsminderung in der Beratung. Einen Ausweg und einen weiteren Schritt zur Transparenz bietet hier die Honorarberatung. 

Bei einer vereinbarten Honorarberatung kann der Versicherungsvermittler die Provision in ganzer Höhe an den Kunden weiterreichen und sich seinem zeitlichen Aufwand entsprechend vergüten lassen. Dieser Schritt dürfte sowohl für den Kunden als auch für den Vermittler eine Verbesserung in Sachen Kostentransparenz und Beratungsqualität sein.

Zudem bedeutet gute Beratung letzten Endes auch Kundenbindung: Fühlt der Kunde sich gut aufgehoben, ist er sicher gerne bereit, wieder zu kommen. Verbraucherschützer bewerten das mögliche Ende des Verbotes positiv, warnen jedoch auch davor, einem Wegfall der Provision bei Lebensversicherung und Co. zu viel Bedeutung beizumessen: Das Wichtigste sei nach wie vor, individuellen und guten Versicherungsschutz zu erhalten.

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