Sparpotenzial Kfz-Versicherung

Enormes Sparpotenzial beim Wechsel der Autoversicherung

Sie sind mit Ihrer Kfz-Versicherung unzufrieden? Macht nichts! Der November naht, und mit ihm der Stichtag für den Wechsel der Kfz-Versicherung. Dass sich so ein Wechsel richtig lohnen kann, bestätigt Finanztest: „Oft lassen sich damit mehrere Hundert Euro im Jahr sparen“.

Sparpotenzial Kfz-Versicherung
30.11. – Stichtag für den Kfz-Versicherungswechsel

Bis zum 30.11. haben Kraftfahrer noch die Möglichkeit, ihre alte Kfz-Versicherung zu kündigen und zu einem neuen Anbieter zu wechseln.

Die Zeitschrift „Finanztest“ hat aus diesem Anlass insgesamt 174 Tarifen von 74 Versicherern auf den Zahn gefühlt und ein großes Sparpotenzial bei Autoversicherungen ermittelt: Sparen kann dabei jeder von der Fahranfängerin bis hin zum Vielfahrer, der auf zahlreiche Versicherungsjahre zurückblickt.

Bevor man die Kfz-Versicherung wechselt, sollte man jedoch einiges beachten.

Sparpotenzial Autoversicherung bis zu 2.500 Euro im Jahr

Für einen 40jährigen Modellkunden hat „Finanztest“ in der Ausgabe 11/2012 die Versicherungsbeiträge mit dem Versicherungsumfang reine Haftpflicht, Haftpflicht und Teilkasko (mit Selbstbehalt von 150 Euro) sowie Haftpflicht und Vollkasko (mit Selbstbehalt von 300 Euro) erfragt und das Beitragsniveau im Vergleich zum Durchschnitt bewertet. Besonders positiv fielen hier die Tarife der Anbieter Cosmos Direkt (Basistarif), DA Deutsche Allgemeine (Komfort-Tarif) und Direct Line (Basistarif) auf, die sowohl bei reiner Haftpflicht als auch bei Haftpflicht mit Teil- oder Vollkasko punkten konnten.

Meist stecken diese Unternehmen wenig Geld in den Vertrieb und können so relativ niedrige Preise halten. Günstige Tarife gibt es daneben auch von der Huk24 und der Huk-Coburg, wenn der Kunde auf Haftpflicht und Vollkasko setzt, oder beim ADAC Eco-Tarif mit reiner Haftpflicht oder Haftpflicht und Vollkasko. Die Tester geben allerdings zu bedenken, dass die Versicherungen in den günstigen Tarifen nicht immer alle Schäden abdecken: So übernehmen z.B. Direct Line Basis oder ADAC Eco nicht die gesamten Kosten, wenn ein Schaden grob fahrlässig verursacht wurde.

Beim Versicherungsvergleich zählt also nicht allein der Preis, sondern auch die Leistung des Tarifes – und gute Leistung kostet in der Regel etwas mehr: Ein 50jähriger Audifahrer mit 27.000 Fahrkilometern im Jahr, der u.a. 24 Monate Neupreisentschädigung, Rabattschutz und volle Deckung bei Mallorca-Police wünscht, zahlt unter Berücksichtigung weiterer persönlicher Merkmale günstigstenfalls 764 Euro für eine Vollkaskoversicherung bei der Huk-Coburg Allgemeine, wie „Finanztest“ errechnet.

Für junge Familien und Rentner haben die Tester ebenfalls die preiswertesten Tarife kalkuliert, die – bei Zugrundelegung bestimmter Voraussetzungen – mit 435 Euro bzw. 506 Euro mit Rabattschutz (Direct Line Basistarif) und 481 Euro bzw. 625 Euro bei über 80Jährigen (Huk-Coburg Allgemeine Basistarif) angegeben sind. Die Unterschiede zum teuersten Tarif der Gruppe sind jeweils beträchtlich und ergeben ein Sparpotenzial von mindestens 700 Euro.

Besonders krass ist der Unterschied der Kfz-Versicherungen bei jungen Fahrern: Fährt eine 19jährige Studentin aus Hamburg 15.000 Jahreskilometer mit ihrem zehn Jahre alten Renault Twingo und teilt sich das Fahrzeug mit anderen, kann der Jahresbeitrag bei reiner Haftpflicht und günstigem Tarif 842 Euro, bei Teilkasko 905 Euro (beides Admiral Direkt Basistarif) betragen. Hat die Studentin zuvor am begleiteten Fahren teilgenommen, verringert sich der Beitrag in der Teilkasko auf 873 Euro. Im teuersten der getesteten Tarife erhöhen sich die jedoch Prämien massiv: Statt der genannten Summen, die sich um 900 Euro bewegen, würde die Versicherte laut „Finanztest“ nun 3.651 Euro, 3.642 Euro und 3.507 Euro zahlen. Hier birgt die Kfz-Versicherung ein Sparpotenzial von rund 2.500 Euro.

Jährlicher Vergleich der Kfz-Versicherung sinnvoll

Solche Summen in Höhe von mehreren Tausend Euro lassen sich sicher nur im Einzelfall einsparen. Sparpotenziale von etlichen Hundert Euro bei der Autoversicherung sind jedoch keine Seltenheit. Auch eine Umfrage unter Lesern der „Finanztest“, an der sich knapp 780 Personen beteiligten, ergab eine durchschnittliche Ersparnis von 122 Euro durch einen Wechsel der Autoversicherung. Gerade die häufigen Tarifänderungen der Versicherer machen Vergleiche sinnvoll und Wechseln attraktiv. Bevor man die Kfz-Versicherung wechselt, sollte man allerdings folgendes wissen:

Ein Wechsel der Kfz-Versicherung ist normalerweise bis zum 30.11. eines Jahres möglich. Der alte Vertrag muss schriftlich gekündigt werden; der Versicherungsschutz bleibt danach noch bis zum Ende des Jahres bestehen. Der neue Vertrag muss dann zum 1. Januar des Folgejahres in Kraft treten. Ein Sonderkündigungsrecht besteht, falls der Versicherer den Kunden erst nach dem 30.11. über eine geplante Beitragserhöhung informiert. Die Kündigungsfrist beträgt in diesem Fall einen Monat ab Zugang der Rechnung. Auch nach einem Schaden oder bei Erwerb eines neu zu versichernden Fahrzeugs kann ein Versicherungswechsel erfolgen.

Auch wenn Anbieter von Kfz-Versicherungen mit Sparpotenzial locken, sollte man sich immer über die Konsequenzen eines Wechsels im Klaren sein: Mit der Einführung neuer Schadenfreiheitsklassen ist beispielsweise auch der sogenannte „Rabattretter“ abgeschafft worden, mit dem langjährige Versicherungsnehmer bisher belohnt wurden: Hatten sie die Schadenfreiheitsklasse 25 erreicht, durften sie auch nach einem Unfall ihre Schadenfreiheitsklasse behalten und wurden nicht zurückgestuft.

Neuverträge beinhalten den Rabattretter nun oft nicht mehr; der stattdessen eingeführte Rabattschutz kann zwar jederzeit zum Vertrag hinzugebucht werden, kostet jedoch zusätzlich Geld; zudem werden etwaige Schäden bei einem erneuten Versicherungswechsel gemeldet, so dass der Kunde beim neuen Versicherer in der Schadenfreiheitsklasse schließlich doch zurückgestuft wird.

Ob Sie nun den Anbieter wechseln oder nicht: Als Versicherter haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihre Prämie zu verringern. Wenn Sie sich in Ihrem Vertrag zur Werkstattbindung im Schadensfall verpflichten, können Sie etwa 15% des Versicherungsbeitrages sparen. Auch die Vereinbarung eines Selbstbehaltes ist sinnvoll und senkt den Beitrag. Für Familien ergibt sich ein Sparpotenzial bei der Kfz-Versicherung, wenn die Sprößlinge am begleiteten Fahren teilnehmen.

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