Hebamme Haftpflichtversicherung

Haftpflichtversicherung: Für Hebammen fast nicht mehr zahlbar!

Der Streit um steigende Versicherungsprämien für Hebammen Haftpflichtversicherungen und die Forderungen nach angemessener Bezahlung nehmen kein Ende. Endlich sieht auch die Politik Handlungsbedarf.

Hebamme Haftpflichtversicherung
Teure Haftpflicht für Hebammen mit Geburtshilfe

Hebammen sind gesetzlich dazu verpflichtet eine Haftpflichtversicherung in Form einer Hebammen Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen. Die verpflichtende Haftpflichtversicherung ist bei einem derart verantwortungsvollen und mit Risiken verbundenen Beruf selbstverständlich.

Doch die rasante Entwicklung der Versicherungsbeiträge, vor allem für Hebammen, die eine Geburtshilfe anbieten, ist alles andere als selbstverständlich. Hebammen mit Geburtshilfe müssen in etwa einen ganzen Monatslohn für die Haftpflichtversicherung bezahlen.

Die Versicherungsbeiträge haben sich in den letzten Jahren vervielfacht. Die Initiative „Hebammen für Deutschland“ hat auf ihrer Website folgende Zahlen bekannt gegeben. Demnach sieht die Beitragsentwicklung für Hebammen Haftpflichtversicherungen folgendermaßen aus:

1981 – 30,68 Euro/Jahr
1992 – 178,95 Euro/Jahr
2003 – 1352,56 Euro/Jahr
2009 – 2370,48 Euro/Jahr
2010 – 3689 Euro/Jahr oder 4611,25 Euro/Jahr (ohne bzw. mit Vorschaden)
ab Juli 2012 – 4242,45 Euro/Jahr bzw. 5302,64 Euro/Jahr (ohne bzw. mit Vorschaden)

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft erklärt den rapiden Anstieg so: „Es gibt nicht mehr Schäden als früher, aber die Behandlungen nach Komplikationen werden immer vielfältiger, langwieriger und letztlich teurer.“ Außerdem seien die Sozialversicherungsträger seit Jahren systematisch auf der Suche nach Schuldigen. Die Kosten würden explodieren, weil im Schadensfall eine lebenslange Versorgung von Betroffenen Schäden in Millionenhöhe produzierten.

Kleine Erfolge für Hebammen in Sachen Vergütung und Haftpflichtversicherung

Das Fazit aus den gestiegenen Versicherungskosten ist für viele Hebammen, dass sie ihren Beruf bald nicht mehr ausüben können. Seit fast zehn Jahren kämpft der gesamte Berufsstand nun schon für sein Recht auf angemessene Bezahlung. Der GKV – Spitzenverband und die Vertreter der Hebammen konnten sich trotz langwieriger Verhandlungen nicht auf Vergütungssteigerungen einigen, bis durch Schiedsspruch den Hebammen jetzt 1 % mehr  Geburten-Vergütungen rückwirkend zum 01.01.2013 zugesprochen wurden.

Den Hebammen reicht das jedoch noch nicht aus, denn zum 01.09.2013 sind die Haftpflicht-Prämien erneut gestiegen, die vereinbarte Mehr-Vergütung wird dem Beitragsanstieg der letzten Jahre einfach nicht gerecht. Auch die Politik beschäftigt sich nun ausführlich mit dem Thema. Es wurde eine interministerielle Arbeitsgruppe gebildet, die sich aus Vertretern der Bundesministerien, Interessenvertretern der Hebammen und aus Vertretern des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft zusammensetzt. Hier werden für die Zukunft verschiedene Modelle zur Entlastung der Hebammen durchleuchtet. Ein Vorschlag war die Einführung von Haftungshöchstgrenzen, ein anderer ein über Steuermittel finanzierter Haftungsfonds.

Hebammen Haftpflichtversicherungen im Vergleich

Es gibt derzeit in Deutschland nur wenige Versicherer, die eine Haftpflichtversicherung für Hebammen mit Geburtshilfe anbieten. Trotzdem ist es wichtig die Angebote der Versicherer zu vergleichen, um den optimalen Versicherungsschutz zum bestmöglichen Preis erhalten zu können.

Um Ihnen die Suche nach einer Haftpflichtversicherung für Hebammen zu erleichtern, bieten wir Ihnen einen unverbindlichen Versicherungsvergleich an.

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Berufsunfähigkeitsversicherungen für Hebammen Berufsunfähigkeit Hebamme

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