Betriebshaftpflicht Start-ups

Betriebshaftpflichtversicherung für Start-ups

Im Schnitt sind deutsche Start-up-Unternehmen nicht ausreichend versichert. Das gilt für mehrere essenzielle Versicherungen wie etwa die Betriebshaftpflichtversicherung.

Betriebshaftpflicht Start-ups
Wichtig: Betriebshaftpflichtversicherung für Start-ups

Start-ups haben in der Regel ein innovatives Geschäftsmodell und hohe Wachstumsziele. Damit sie die auch möglichst unbeschadet erreichen, sollten sie allerdings schon ab der Gründung umfassend versichert sein.

Wichtige Versicherungen für Start-ups sind neben einer Betriebshaftpflichtversicherung weitere Policen wie Vermögensschadenhaftpflicht, IT-Haftpflichtversicherung, oder eine Firmenrechtsschutzversicherung.

Die Betriebshaftpflichtversicherung ist dabei die wichtigste Versicherung, da sie allgemein die gesetzliche Haftpflicht des Unternehmens abdeckt und bei Ansprüchen Dritter bei Personenschäden, Sachschäden und sogenannten unechten Vermögensschäden eintritt. Solche Schäden können beispielsweise schon entstehen, wenn ein Kunde in den Büroräumen zu Schaden kommt.

Start-ups: 60 Prozent ohne Betriebshaftpflicht

Viele Start-ups besitzen jedoch keine Betriebshaftpflichtversicherung: So hat das Versicherungs-Start-up „Clark“ im Rahmen einer Umfrage ermittelt, dass nur 60 Prozent der Gründer in Deutschland über eine Betriebshaftpflicht verfügen.

Laut „Clark“ sind die Gründe hierfür darin zu suchen, dass es den Gründern meist zu kompliziert ist, die passende Versicherung zu finden. Außerdem entsprächen die Versicherer den Ansprüchen von Start-up-Unternehmern meist nicht. Bei der Umfrage, die im Mai 2016 durchgeführt wurde, gaben allerdings auch Gründer, die keine eigene Betriebshaftpflichtversicherung besaßen, an, diese Versicherung für wichtig zu halten.

An der Umfrage nahmen 200 deutsche Start-up-Unternehmen teil. In einem ersten Schritt mussten sie die Wichtigkeit verschiedener Versicherungen bewerten, in einem zweiten Schritt wurde erfragt, inwieweit die Start-ups die jeweiligen Versicherungen selbst abgeschlossen hatten.

Versicherungslücke schließen

„Clark“ fragte unter anderem auch nach Wichtigkeit und Bestehen einer Directors&Officers-Versicherung (D&O). Hier waren sogar nur 28 Prozent der Start-ups im Besitz eines Versicherungsvertrages.

Eine D&O-Versicherung ist eine Vermögensschadenversicherung für Führungskräfte eines Unternehmens, die einspringt, wenn falsche Entscheidungen getroffen werden und der Entscheidungsträger dafür haftbar gemacht wird. Sie schützt sowohl im Außen- als auch im Innenverhältnis.

Eine unzureichende Versicherung von Start-up-Unternehmen, gerade im Bereich der Betriebshaftpflichtversicherung, kann ein junges Business nicht nur gefährden, sondern sogar zu dessen Ruin führen. Start-up-Unternehmer sollten die Versicherungslücke deshalb unbedingt schließen.

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