Krankenkassenwechsel 2018

Krankenkassenwechsel 2018: So wechseln Sie die Kasse

Ein Krankenkassenwechsel kann im Jahr 2018 interessant werden, denn einige Kassen senken ihre Beiträge. Ein geringer Zusatzbeitrag spart den Versicherten bares Geld und das jeden Monat. Lesen Sie hier, wie ein Krankenkassenwechsel 2018 leicht gelingt.

Krankenkassenwechsel 2018
Krankenkassenwechsel 2018: Überblick

Zunächst zu den guten Nachrichten: Die Beiträge der meisten Krankenkassen bleiben im Jahr 2018 stabil oder werden gesenkt. Das liegt auch daran, dass der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz, der vom Bundesgesundheitsministerium bekannt gegeben wurde, im Jahr 2018 auf 1 Prozent sinkt. Das sind keine riesigen Sprünge zum Vorjahr, da lag der Satz bei 1,1 %, aber immerhin. Zudem werden nur sehr wenige Krankenkassen den Beitrag erhöhen.

Die Versicherten müssen also in der Regel nicht mit Mehrausgaben bei der gesetzlichen Krankenversicherung rechnen. Trotzdem sollte man von Zeit zu Zeit prüfen, ob die Krankenkasse, bei der man versichert ist, noch zu den eigenen Ansprüchen passt. Gerade im Bereich der Zusatzleistungen gibt es große Unterschiede zwischen den Kassen und es gibt einige, die niedrige Zusatzbeiträge erheben und gleichzeitig mit guten Extras punkten.

Die größten Unterschiede gibt es in den Bereichen Zahnzusatzleistungen (z.B. professionelle Zahnreinigung) und alternative Heilmethoden. Hier haben die Kassen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Auch im Service können einige Krankenkassen mehr bieten als andere. Ein Wechsel der Krankenkasse ist dabei einfacher als man denkt. Wir haben im Folgenden für Sie die Krankenkassen und ihre Zusatzbeiträge für das Jahr 2018 genauer betrachtet und sagen ihnen daran anschließend, wie sie eine Krankenkassenwechsel 2018 schnell und einfach durchführen können.

Bei vielen Kassen stabile Krankenkassenbeiträge in 2018

Die Krankenkassen rechnen 2018 mit etwas höheren Ausgaben und niedrigeren Einnahmen als von Bundesfinanzminister Gröhe und dem Schätzerkreis prognostiziert. Deshalb sind einige Versicherer zögerlich, was eine Absenkung der bisherigen Zusatzbeiträge angeht. So bleiben die Beiträge in vielen Fällen stabil und verändern sich gegenüber dem Vorjahr nicht. Einige wenige planen eine Senkung der Beiträge. Darunter ist die Metzinger BKK, die bisher nur in Baden-Württemberg geöffnet war und ihren bis dato schon sehr geringen Zusatzbeitrag von 0,3% ganz streichen wird.

Die in Thüringen angesiedelte BKK MEM wird sich in 2018 mit der Metzinger BKK zusammenschließen, weshalb nun auch Versicherte aus Thüringen vom niedrigen Beitrag profitieren können. Ebenfalls eine Senkung der Zusatzbeiträge prüfen die AOK Nordwest, die AOK Bremen/Bremerhaven, die Bertelsmann BKK, die BKK Verbund Plus, die AOK Hessen und die Techniker Krankenkasse. Unter den bundesweit zugelassenen Krankenkassen ist die hkk mit einen Zusatzbeitrag von 0,59% am günstigsten, gefolgt von BKK Firmus und IKK gesund Plus mit je 0,6% Zusatzbeitrag. Erhöhungen ziehen unter anderem BKK Technoform und BKK Public in Erwägung. Viele der oben genannten Beiträge sind noch nicht vom Verwaltungsrat und der Aufsicht beschlossen und können sich noch (in der Regel geringfügig) ändern.


Krankenkassenwechsel 2018: So wechseln Sie problemlos

Wenn Sie einen Wechsel der Krankenkasse in Erwägung ziehen, dann sollten Sie auch die Zusatzleistungen und Extras der Kassen vergleichen. Nicht nur der Beitrag ist wichtig, sondern auch, dass Sie mit Ihrer Krankenkasse zufrieden und umfassend versorgt sind. Ein Krankenkassenwechsel ist möglich, wenn Sie seit mindestens 18 Monaten bei der alten Krankenkasse versichert sind. Allerdings kann diese Frist dann umgangen werden, wenn die Beiträge von der Kasse erhöht werden. Mit Mitteilung der Beitragserhöhung eröffnet sich Ihnen eine Sonderkündigungsrecht.

Dieses können Sie bis zum Ablauf des Monats in Anspruch nehmen, in dem die Beitragserhöhung erstmals fällig wird. Der Kündigungszeitraum ist in beiden Fällen der selbe: Die Kündigung wird immer zum Ablauf des übernächsten auf die Kündigung folgenden Monat gültig. Das bedeutet: Kündigen Sie im Mai, dann kann zum August der Wechsel erfolgen Wichtig ist, dass die Kündigung schriftlich erfolgt und von der Krankenkasse bestätigt wird.

Dies sollte innerhalb von 14 Tagen passieren, ansonsten sollten Sie bei der Krankenkasse nachfragen. Die Bestätigung ist wichtig für die neue Kasse. Es reicht übrigens bei der neuen Kasse einen formlosen Antrag mit Ihren persönlichen Daten und dem gewünschten Aufnahmetermin zu stellen und die Kündigungsbestätigung beizulegen.

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