Definition Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit – was verbirgt sich hinter dem Begriff?

Die staatliche Definition der Berufsunfähigkeit lässt sich heute nicht mehr klar festlegen, da die Berufsunfähigkeit als Voraussetzung für einen Rentenanspruch vom Gesetzgeber weitestgehend abgeschafft wurde. Für den Gesetzgeber ist nämlich nur noch relevant, inwieweit der Gesundheitszustand des Betroffenen es zulässt, irgendeiner zumutbaren Erwerbstätigkeit nachzugehen. Der erlernte und bisher ausgeübte Beruf tritt dabei in den Hintergrund.

Die allgemeine Definition der Berufsunfähigkeit

Anders verhält es sich bei den privaten Versicherern. Bei diesen können Sie sich gezielt gegen das Risiko des Einkommensverlusts infolge einer Berufsunfähigkeit absichern. Die allgemeine Definition der Berufsunfähigkeit besagt, eine Berufsunfähigkeit sei dann gegeben, wenn der bisherige Beruf wegen Krankheit oder Behinderung nur noch weniger als sechs Stunden täglich ausgeübt werden kann.

Allerdings gibt es hinsichtlich der Definition von Berufsunfähigkeit von Versicherer zu Versicherer erhebliche Unterschiede. Aufschluss darüber geben die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Versicherung.

Verwandte Themen im Bereich Berufsunfähigkeit

Soweit zur Definition des Begriffs Berufsunfähigkeit. Folgende Fragen und Antworten könnten Sie außerdem interessieren:

FAQ BU: Öffentlicher Dienst, Steuern, Verweisung, Überschüsse und Bonussystem
Unfallversicherung öffentlicher Dienst: Wer ist in der Unfallversicherung der öffentlichen Hand versichert?
Erwerbsminderungsrente Besteuerung: Wie wird die Erwerbsminderungsrente besteuert?
Berufsunfähigkeitsversicherung Verweisung: Warum ist bei der Verweisung Vorsicht geboten?
Berufsunfähigkeit konkrete Verweisung: Was versteht man unter der konkreten Verweisung?
Berufsunfähigkeitsversicherung Überschussbeteiligung: Bekomme ich eine Überschussbeteiligung von der Versicherung?
Berufsunfähigkeit Bonussystem: Was geschieht bei einem vereinbarten Bonussystem?